Drössiger XEA Raff 1
Das Drössiger XEA Raff 1 lässt sich nur schwer in eine Schublade stecken. Das Bike wurde für 2017 stark in Richtung Gravity angepasst. 180 mm Federweg, eine längere und vor allem flachere Geometrie, sowie 650B-Laufräder sollen für Stabilität und Sicherheit bergab sorgen. Das Raff 1 kommt mit Rock Shox Fahrwerk und hochwertigen Anbauteilen von Ergon und Race Face. Selbst an eine Kettenführung hat man schon gedacht und auch der Vivid Air Dämpfer wurde mit bedacht verbaut. Hier wollte man ein Federbein, welches optimal auf unterschiedliche Fahrvorlieben anzupassen ist. Der Rahmen ist für die Aufnahme einer innenverlegten Variostütze vorbereitet, kommt allerdings ohne. So konnte ein hochwertiges Parkbike zu einem spannenden Preispunkt verwirklicht werden.
Weitere Best-Of Produkte
Zink Vacay Troy Lee S.E.
Freeride-Legende und Red Bull Rampage-Gewinner Cam Zink ist der Erschaffer hinter der gleichnamigen Rahmenmanufaktur Zink Bikes. Der Ansporn, ein absolut perfektes Freeride-Bike zu bauen, war der Startschuss, einen eigenen Aluminiumrahmen mit besonderen Features zu konstruieren. In kleinen Stückzahlen gefertigt, jedes Bike persönlich signiert und gebaut – mit klarem Fokus auf Style, Verspieltheit und Vertrauen auf dem Trail. Genau hier setzt die sogenannte Lift Technology von Zink Bikes an, die sich im Grunde auf die eigenwillige Geometrie des Rahmens bezieht. Entwickelt rund um ein modernes Mullet-Setup mit 29-Zoll-Vorderrad und 27,5-Zoll-Hinterrad. Unter anderem sind damit die sehr kurzen Kettenstreben von 420 bzw. 426 Millimetern, je nach Rahmengröße, gemeint – die dem Bike besonders viel Pop und Agilität für Manuals und Bunnyhops verleihen sollen. Die Geometrie lässt sich über einen Flip-Chip anpassen: In der Low-Position fährt sich das Bike mit 63,9 Grad Lenkwinkel und tieferem Tretlager besonders satt und stabil – ideal für steile Lines und schnelle Abfahrten. In der High-Position wird es mit 65 Grad Lenkwinkel und verändertem BB-Drop spürbar verspielter – perfekt für Tricks, Sidehits und kreative Linienwahl. Technisch zeigt sich der Rahmen bewusst klassisch und robust: ein geschraubtes BSA-Tretlager, UDH-Schaltauge, Boost-Hinterbau und die Möglichkeit für interne wie externe Zugverlegung stehen für Servicefreundlichkeit und Langlebigkeit. Mit rund 3,5 Kilogramm Rahmengewicht ohne Dämpfer bleibt alles angenehm handlich. Besonders eindrucksvoll ist die Special Edition in Zusammenarbeit mit Troy Lee Designs, die diesen Rahmen zu einem fahrbaren Kunstwerk macht. Hier verschmelzen Cams Persönlichkeit, jahrzehntelange Freeride-Kultur und kompromisslose Funktion zu einem Bike.
Preis: 2.149,99 €
Polygon Collosos DH9
Polygon hat gleich mehrere Downhill Schwergewichter im Team, da sind die Südafrikaner Mick und Tracey Hannah, sowie Andrew Neethling. Ein starkes und vor allem sympathisches Team. Doch 2015 wurde der wesentlich größere Erfolge im Big Mountain Freeride eingefahren. Kurt Sorge holte mit einem unglaublich sauberen und spannenden Run den Sieg bei der Red Bull Rampage. Und damit zeigt sich auch gleich auf wunderbare Weise das Spektrum des Collosos DH. Mit seinem Aluhauptrahmen und Carbonhinterbau spielt es sich zwischen Downhill Racing und Freeride. 203 mm Federweg am Heck sorgen für die nötigen Reserven und auch das Collosos steht bereits auf 27,5“ Laufrädern. So konnte ein Big Bike mit breitem Einsatzspektrum, langlebigen Komponenten und geringem Gewicht verwirklich werden. Eine winning Machine eben.
Preis: 5.599,00 €
Michelin E-Wild Front Racing Line
Wenn Sekunden zählen und der Trail keine Fehler verzeiht, kommt der Michelin E-Wild Front Racing Line ins Spiel. Dieser Reifen ist nicht fürs Archiv gebaut, sondern fürs Podium – entwickelt, um unter echten Rennbedingungen abzuliefern, egal ob bergauf oder mit Vollgas bergab. Der Pneu kommt in der von Michelin bekannten Magi-X-Gummimischung. Diese sorgt selbst bei niedrigen Temperaturen zwischen 0 und 10 Grad Celsius für extremen Grip. Genau diese Mischung erlaubt es, Speed mitzunehmen, später zu bremsen und sich auch auf nassem Untergrund kompromisslos in den Trail zu legen. Das Profildesign zeigt klar, wo der E-Wild herkommt: Enduro-Racing. Bremsstarke Mittelstollen und wuchtige Seitenstollen schaffen Vertrauen, sobald das Bike schräg in die Kurve rauscht. Der Vorderreifen bietet maximalen Halt in Anliegern, Kontrolle in steilen Sektionen und präzises Lenkverhalten bei Highspeed-Downhills. Gleichzeitig wurde das Stollendesign auf Haltbarkeit optimiert – für aggressive E-Bike-Einsätze. Mindestens genauso kompromisslos ist der Aufbau der Karkasse. Die Double-Ply-55-TPI-Konstruktion sorgt für enorme Stabilität bei Kurvenfahrten, Landungen und harten Einschlägen. Dazu kommen gleich mehrere Schutzschichten: Pinch Protection zur Dämpfung bei Durchschlägen, Tread Shield für zusätzliche Sicherheit im Laufflächenbereich und ein Bead-to-Bead Shield, der den Reifen rundum gegen Schnitte und Durchstiche absichert. Erhältlich ist der Michelin E-Wild Front Racing Line in 29 × 2,40 Zoll und 29 × 2,60 Zoll. Die 2,40er-Variante bringt dabei 1.240 Gramm auf die Waage. Dieser Reifen ist für Fahrerinnen und Fahrer gedacht, die nicht diskutieren, sondern attackieren. Maximale Kontrolle, höchste Zuverlässigkeit und Grip, wenn es wirklich darauf ankommt – der E-Wild Front Racing Line ist ready, wenn der Startpiepser ertönt.
Preis: 72,00 €