Biketests, Technik & Trails für Bike Nerds
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von den Mountainbike Expert*innen aus dem Bayerischen Wald
Best-of
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corratec Revolution ILink Pro
29-Zoll-Laufräder, jeweils 120 Millimeter Federweg und eine modern getrimmte Geometrie ordnen das Revolution iLink Pro in die Marathon-, Down-Country- und leichte Trail-Bike-Kategorie ein. Der aus Carbon gefertigte Rahmen verfügt über die bekannte VPP-Hinterbau-Technologie, die sich durch zwei Umlenkhebel und die daraus entstehenden vier Gelenkpunkte auszeichnet. DT-Swiss-Laufräder, Schwalbe-Pneus, Shimano-Schaltgruppe und RockShox-Fahrwerk sind ein Garant für Zuverlässigkeit und Funktionalität – passend zu den Werten von Corratec.
Preis: 4.999,00 €
Dedicated FASTER
„Wann baut ihr das SENDuro eigentlich als E-Bike?“ – Diese Frage aus der Community hat Dedicated nicht lange unbeantwortet gelassen, und das FASTER hat bereits das Licht der Welt erblickt. Das Konzept und die Bauweise sind bekannt: das Beste aus zwei Welten! Individuell gefertigte Carbonrohre werden an den Knotenpunkten mit hochfesten, CNC-gefrästen Aluminiumteilen verbunden. Das spart Gewicht und ermöglicht zugleich direkten Einfluss auf die Fahrcharakteristik. Lediglich 21,74 Kilogramm bringt das Fotobike auf die Waage – eine echte Ansage angesichts des zur Verfügung stehenden Federwegs von 170 bzw. beeindruckenden 190 Millimetern. Natürlich wird auch das FASTER in Kleinserie in Siegen gebaut; die Rahmenbauteile stammen ebenfalls aus deutscher Fertigung – mit Ausnahme des E-Antriebs. Dieser kommt aus der Schweiz von Maxon. Mit dem neuen AIR S schlägt Dedicated gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Die kompakte Bauweise ermöglicht eine Integration, die erst auf den zweiten Blick sichtbar ist, und an Power mangelt es dem in der Schweiz gefertigten Motor ebenfalls nicht. 90 Nm Drehmoment und eine hohe Effizienz sorgen für flotten Uphill-Spaß. Der Akku bietet 400 Wh Kapazität; optional gibt es ihn mit 600 Wh sowie einen Range Extender. Wer sich das FASTER unter den Hintern klemmen will, braucht jedoch noch etwas Geduld: Die Serie ist für den Spätsommer dieser Saison geplant. Vorher kann man die Dedicated-Crew aber auf diversen Events und Festivals kennenlernen – und natürlich auch das FASTER probefahren.
Preis: 11.900,00 €
Moustache Game 160.9
Das neue Game von Moustache kommt mit einem komplett überarbeiteten Rahmen daher – gefertigt aus hydrogeformten 6061 T4/T6-Aluminiumrohren, die nicht nur edel aussehen, sondern auch richtig was wegstecken. Dazu gibt es eine optimierte Fahrwerkskinematik, die mehr Endprogression liefert und im mittleren Federwegsbereich spürbar mehr Support bietet. Zusammen mit dem hochwertigen und edlen Fox Factory Fahrwerk ergibt das ein Setup, das selbst härteste Trails souverän glattbügelt und in der Auffahrt ordentlich Traktion bietet. Optisch wie technisch ein Highlight: das extravagant offen positionierte Motorkonzept. Diese Bauweise sorgt nicht nur für maximale Kühlung, sondern ermöglicht auch eine völlig neue Akku-Handhabung. Der Akku wird jetzt nämlich einfach nach unten aus dem Unterrohr gezogen – ganz ohne seitliche Öffnungsklappe. Das macht den Rahmen steifer, schlanker und gleichzeitig leichter. Zur Wahl stehen Akkus mit 600 Wattstunden oder 750 Wattstunden, je nach Einsatz und persönlichem Energiehunger. Der Preis startet mit dem 600-Wattstunden-Akku bei 8.999 Euro.
Preis: 8.999,00 €
Nicolai S18 Swift
Es ist definitiv nicht so, dass Nicolai auf extravagante Farben angewiesen wäre, um Aufmerksamkeit zu erzeugen – doch beim hier gezeigten S18 Swift sorgt der Farbton der berühmten Schokoladentafel garantiert für zusätzliche Blicke. Seit mittlerweile 30 Jahren (2026 sind es sogar schon 31) gilt die Rahmenschmiede als Innovationstreiber, der am laufenden Band bahnbrechende Neuerungen in den Markt bringt. In zwei Punkten ist man dabei konsequent geblieben: Nicolai fertigt seine Rahmen nach wie vor ausschließlich aus Aluminium – und das zu 100 Prozent in Niedersachsen. Das S18 Swift ist das federwegsstärkste E-Bike im Programm. Mit satten 180 Millimetern Federweg dürfte es Gravity-Fans ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern. Die Abstimmung des Hinterbaus ist so gewählt, dass er zunächst sensibel anspricht, anschließend in einen stabilen mittleren Bereich übergeht und zum Schluss einen effektiven Durchschlagschutz bietet. Die Lagertechnik mit vollkugeligen, doppelt gedichteten Lagern von Enduro Bearings sorgt dabei für ein geringes Losbrechmoment und eine hervorragende Abdichtung gegen Schmutz und Nässe. Damit der 24,56 Kilogramm schwere Mittelgewicht-Bolide möglichst flott zum Startpunkt gelangt, ist er mit dem Bosch CX oder optional mit dem CX-R Motor ausgestattet. Konkret bedeutet das: 100 Nm Drehmoment und 750 Watt Spitzenleistung. Wie bei Nicolai üblich, ist jeder Rahmen ein Unikat – und auch die Ausstattung lässt sich im Konfigurator frei wählen.
Preis: 10.999,00 €
Merida Mission 10K
Es gibt nur wenige Bikes, die sich für ein Dream-Build-Video so perfekt eignen wie das neue Merida Mission 10K. Der Aufbau auf dem YouTube-Kanal roadbikechannel zählt inzwischen fast 300.000 Aufrufe – Respekt! Offenbar hat die Gravel-Community genau auf ein solches Race-Gravelbike gewartet. 7,54 Kilo – dieses Gewicht ist fast unverschämt gering, zumal hier sogar zwei Flaschenhalter mitgewogen wurden. Der in Deutschland designte Rahmen kommt solo auf nur 1.190 Gramm, besitzt ein praktisches Staufach im Unterrohr und bietet Platz für Reifen bis zu 40 mm Breite. Bei Laufrädern und Reifen setzt Merida auf eine besonders spannende Kombination: den extra breiten Zipp-303-Laufradsatz mit 32 mm Innenweite und die dazu passenden Goodyear XPLR Reifen in 40 mm. Da Reifen und Felge nahezu die gleiche Breite haben, verbessert sich die Aerodynamik deutlich. Ansonsten ist auf dem Topmodell natürlich nur verbaut, was das High-End-Segment hergibt. Srams neue 13-fach RED XPLR AXS Schaltung samt Bremsanlage rundet das Mission 10K als kompromissloses High-End-Gravelbike ab.
Preis: 8.999,00 €
Dedicated – SENDuro XR Signature Series
Sven Brück ist Entwicklungsingenieur und verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Carbonbauteilen. Dazu zählen unter anderem die Ausstattung der Skeleton-Piloten für die Olympischen Spiele in Peking sowie die Entwicklung eines selbsttragenden Carbon-Höckers für eine Ducati-Rennmaschine. Seit einigen Jahren bietet er zudem Reparaturen an beschädigten Fahrrad-Carbonrahmen an und hat seine Expertise in diesem Bereich stetig erweitert. Als passionierter Biker war es schließlich an der Zeit, einen eigenen Rahmen zu entwickeln und zu bauen. Mit im Dedicated-Team ist unter anderem Matthias Reichmann, der sich mit seiner Kinematik-Expertise bereits bei zahlreichen Rahmen einen ausgezeichneten Ruf in der Szene erarbeitet hat. Das SENDuro ist zwar das erste Modell von Dedicated, doch in ihm steckt weit mehr Erfahrung, als viele etablierte Hersteller vorweisen können. Ein zentraler Punkt bei der Umsetzung des Projekts war die Fertigung des Bikes mit Zulieferern aus Europa – idealerweise aus Deutschland. Die Carbonrohre werden nach Sven Brücks Lageplan gefertigt, ebenso wie die Aluminiumknoten und Aufnahmepunkte, die auf modernen 5-Achs-CNC-Maschinen entstehen. Bei der Geometrie setzt man auf die bewährten Maße und Winkel des Aluminium-Enduros von Reichmann Engineering – nun jedoch in Hybridbauweise. Diese ermöglicht den Einsatz hochfester Aluminiumlegierungen und kombiniert deren Vorteile mit den Eigenschaften der Carbonrohre. Der Rahmen bietet wahlweise 170 oder 190 Millimeter Federweg und ist sowohl für Single- als auch für Doppelbrückengabeln ausgelegt. Erhältlich ist das SENDuro als Rahmenkit für 6.499 Euro oder als Komplettbike ab 9.900 Euro. Wir zeigen euch hier die Signature Series für 14.900 Euro. Die Auslieferung der ersten Rahmen ist für März 2026 geplant – wer damit in die neue Saison starten möchte, sollte also nicht zu lange warten.
Preis: 14.900,00 €
KTM Macina Kapoho Exonic Di2
Das KTM Kapoho Exonic Di2 vereint modernste E-MTB-Technologie mit kompromissloser Trail-Performance. Herzstück ist der Carbon-Hauptrahmen in Kombination mit einem Aluminium-Hinterbau, der über das Straight Line Link-Hinterbaukonzept verfügt. Vorne wie hinten kommt das E-Bike mit 160 Millimeter Federweg. Das DIMMIX-Laufradkonzept mit 29 Zoll vorne und 27,5 Zoll hinten sorgt für optimale Traktion, Laufruhe, Kontrolle und Agilität. Der Rahmen ist in drei Größen verfügbar; die mittlere Variante bietet einen Reach von 453 Millimeter, eine Oberrohrlänge von 600 Millimeter und Kettenstreben von 448 Millimeter. Ein Lenkwinkel von 65 Grad ist mit einem Sitzwinkel von 76,5 Grad kombiniert. Angetrieben wird das Kapoho vom Bosch Performance Line CX-R Motor der 5. Generation, der bis zu 100 Newtonmeter Drehmoment und 750 Watt Leistung liefert. Die Energie liefert ein 800-Wattstunden-Akku, der bequem nach oben aus dem Unterrohr entnommen werden kann. Möglich macht dies das sogenannte Power Tube Top Loader Design, das von KTM selbst entwickelt wurde. Bedient wird das System über Mini Remote, System Controller und das Purion 400 Display. Die Fox Float 36 Federgabel vorne und der Fox Float X LiveValve Factory Dämpfer hinten bändigen ruppige Trails. Zum Bremsen stehen Shimano XTR Vierkolbenbremsen mit 203 bzw. 180 Millimeter Scheiben bereit. Die elektronische Shimano XTR Di2 11-fach-Schaltgruppe liefert präzise Gangwechsel, während der DT HXC 1200 Carbon-Laufradsatz mit Schwalbe Magic Mary und Hans Dampf Reifen für Leichtigkeit, Traktion und Laufruhe sorgt. Abgerundet wird das Kapoho durch praktische Features wie die integrierte Seitenständeraufnahme, zahlreiche Befestigungsösen und den Acros-Steuersatz, in dem Leitungen und Züge sauber geführt werden.
Preis: 10.999,00 €
Maxon Bikedrive Air S
Der Bikedrive Air S von Maxon ist ein besonders leichtes und kompakt aufgebautes E-Bike-Antriebssystem für Gravel-, Trail- und Urban-Bikes. Die Motoreinheit wiegt lediglich 2 Kilogramm und arbeitet mit einem 36-Volt-System. Herzstück des Systems ist ein hocheffizienter, bürstenloser EC-Innenläufermotor in Kombination mit einem leisen Hochleistungs-Planetengetriebe. Der Antrieb liefert bis zu 90 Newtonmeter Drehmoment und unterstützt die Tretleistung mit bis zu 400 Prozent. Die maximale Leistung beträgt bis zu 620 Watt, bei einem Wirkungsgrad von 85 Prozent. Als Energiequelle stehen 400‑Wattstunden- oder 600‑Wattstunden-Akkus zur Verfügung. Zusätzlich ist das System Range-Extender-kompatibel und kann mit einem optionalen 250‑Wattstunden-Zusatzakku erweitert werden. Bedient wird der Bikedrive Air S über einen Shifter am Lenker sowie eine im Oberrohr integrierte Control Unit. Es stehen drei Unterstützungsstufen zur Auswahl. Zudem lässt sich das System per Bluetooth oder ANT+ mit einem Smartphone koppeln. Der Maxon Bikedrive Air S wird in der Schweiz entwickelt und produziert und ist auf eine minimale Bauweise bei hoher Effizienz ausgelegt.
Radon Jealous 8.0
Das XC-Hardtail des Direktversenders Radon begleitet uns bei der world of mtb schon viele Jahre und konnte bereits den ein oder anderen Testsieg einfahren. Für die neue Saison gibt es ein neues Jealous: Der Carbonrahmen wurde leichter und wiegt laut Hersteller ab 920 Gramm. Die Optik wirkt dank innen verlegter Züge und integrierter Sattelklemme sehr clean, die einfarbige Lackierung unterstreicht das zurückhaltende Design. Das Jealous soll jedoch nicht nur eine reine XC-Racefeile sein. Der Rahmen ist für Federgabeln bis 120 Millimeter freigegeben, besitzt eine Aufnahme für Kettenführung bzw. Crashplate und möchte auch als guter Allrounder überzeugen. Hier zu sehen ist das Jealous in der Ausstattung 8.0 für 2.999 Euro. Dafür gibt es neben dem Carbonrahmen eine RockShox SID SL Ultimate Gabel, eine XT-Schalt-/Bremskombi sowie einen DT Swiss X1900 Laufradsatz. Auch wenn das Jealous neu ist – eines hat es mit seinem Vorgänger gemeinsam: Es ist definitiv ein heißer Kandidat für einen Testsieg!
Preis: 2.999,00 €
5.400+ Bikes geschraubt. 1.600+ Bikes getestet. 1 Mio+ Höhen- und Tiefenmeter. Jahrelange professionelle Erfahrung trifft kindlichen Spieltrieb. Wir schrauben. Wir shredden. Wir testen. Für dich.
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