Biketests, Technik & Trails für Bike Nerds
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von den Mountainbike Expert*innen aus dem Bayerischen Wald
Best-of
Wir präsentieren dir herausragende Bikes, Parts und Bike Regionen
Dedicated – SENDuro XR Signature Series
Sven Brück ist Entwicklungsingenieur und verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Carbonbauteilen. Dazu zählen unter anderem die Ausstattung der Skeleton-Piloten für die Olympischen Spiele in Peking sowie die Entwicklung eines selbsttragenden Carbon-Höckers für eine Ducati-Rennmaschine. Seit einigen Jahren bietet er zudem Reparaturen an beschädigten Fahrrad-Carbonrahmen an und hat seine Expertise in diesem Bereich stetig erweitert. Als passionierter Biker war es schließlich an der Zeit, einen eigenen Rahmen zu entwickeln und zu bauen. Mit im Dedicated-Team ist unter anderem Matthias Reichmann, der sich mit seiner Kinematik-Expertise bereits bei zahlreichen Rahmen einen ausgezeichneten Ruf in der Szene erarbeitet hat. Das SENDuro ist zwar das erste Modell von Dedicated, doch in ihm steckt weit mehr Erfahrung, als viele etablierte Hersteller vorweisen können. Ein zentraler Punkt bei der Umsetzung des Projekts war die Fertigung des Bikes mit Zulieferern aus Europa – idealerweise aus Deutschland. Die Carbonrohre werden nach Sven Brücks Lageplan gefertigt, ebenso wie die Aluminiumknoten und Aufnahmepunkte, die auf modernen 5-Achs-CNC-Maschinen entstehen. Bei der Geometrie setzt man auf die bewährten Maße und Winkel des Aluminium-Enduros von Reichmann Engineering – nun jedoch in Hybridbauweise. Diese ermöglicht den Einsatz hochfester Aluminiumlegierungen und kombiniert deren Vorteile mit den Eigenschaften der Carbonrohre. Der Rahmen bietet wahlweise 170 oder 190 Millimeter Federweg und ist sowohl für Single- als auch für Doppelbrückengabeln ausgelegt. Erhältlich ist das SENDuro als Rahmenkit für 6.499 Euro oder als Komplettbike ab 9.900 Euro. Wir zeigen euch hier die Signature Series für 14.900 Euro. Die Auslieferung der ersten Rahmen ist für März 2026 geplant – wer damit in die neue Saison starten möchte, sollte also nicht zu lange warten.
Preis: 14.900,00 €
Hott Cycles ALiCE
Die Bikebranche braucht wieder mehr Enthusiasten, Idealisten, Perfektionisten, Erfinder und Macher – Menschen wie Christoph Hotter von Hott Cycles und sein Team. Wir haben ihn vor gut zwei Jahren beim Bike Festival in Riva kennengelernt. Damals zeigte er uns einen seiner ersten Prototypen der ALiCE. Heute präsentieren wir euch das serienreife Bike, getestet nach ASTM-5-Standard, also freigegeben für den Einsatz im wirklich harten Gelände. Christophs Ziel war und ist es, einen Rahmen – ein Bike – zu bauen, bei dem so viele Komponenten wie möglich aus der Region stammen: aus Österreich, Deutschland, Europa. „Der Kunde hat es verdient zu wissen, wo die Teile herkommen“, sagt Christoph. Und beim Rahmen lautet die Antwort eindeutig: Österreich! Die Carbonrohre fertigt der gelernte Maschinenbautechniker selbst. Die Frästeile stammen von einem „brutalen Rider vor dem Herrn und Perfektionisten an der Maschine“, wie er seinen Partner beschreibt. Die Verklebung übernimmt Christoph wiederum persönlich. Dabei setzt er auf maximale Prozessüberwachung: Jeder Schritt wird protokolliert und mehrfach geprüft. Nach der Lackierung ist eine neue ALiCE geboren. Komplettiert wird das Bike mit dem Pinion Smart.Shift-Getriebe – samt all seinen Vorteilen. Ist die ALiCE schließlich aufgebaut, exakt nach Kundenwunsch, ist sie bereit für den Enduro-Einsatz: schnelle Abfahrten, anspruchsvolle Trails – und dank ihres zentralen Schwerpunkts sowie der geringen ungefederten Masse vermittelt sie ein sattes, sicheres Fahrgefühl. Es gäbe noch so viel mehr über die ALiCE und über Christoph Hotter zu erzählen. Am besten: Schaut auf seiner Website vorbei, ruft ihn an – und teilt unsere gemeinsame Leidenschaft!
Preis: 9.950,00 €
Nicolai S18 Swift
Es ist definitiv nicht so, dass Nicolai auf extravagante Farben angewiesen wäre, um Aufmerksamkeit zu erzeugen – doch beim hier gezeigten S18 Swift sorgt der Farbton der berühmten Schokoladentafel garantiert für zusätzliche Blicke. Seit mittlerweile 30 Jahren (2026 sind es sogar schon 31) gilt die Rahmenschmiede als Innovationstreiber, der am laufenden Band bahnbrechende Neuerungen in den Markt bringt. In zwei Punkten ist man dabei konsequent geblieben: Nicolai fertigt seine Rahmen nach wie vor ausschließlich aus Aluminium – und das zu 100 Prozent in Niedersachsen. Das S18 Swift ist das federwegsstärkste E-Bike im Programm. Mit satten 180 Millimetern Federweg dürfte es Gravity-Fans ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern. Die Abstimmung des Hinterbaus ist so gewählt, dass er zunächst sensibel anspricht, anschließend in einen stabilen mittleren Bereich übergeht und zum Schluss einen effektiven Durchschlagschutz bietet. Die Lagertechnik mit vollkugeligen, doppelt gedichteten Lagern von Enduro Bearings sorgt dabei für ein geringes Losbrechmoment und eine hervorragende Abdichtung gegen Schmutz und Nässe. Damit der 24,56 Kilogramm schwere Mittelgewicht-Bolide möglichst flott zum Startpunkt gelangt, ist er mit dem Bosch CX oder optional mit dem CX-R Motor ausgestattet. Konkret bedeutet das: 100 Nm Drehmoment und 750 Watt Spitzenleistung. Wie bei Nicolai üblich, ist jeder Rahmen ein Unikat – und auch die Ausstattung lässt sich im Konfigurator frei wählen.
Preis: 10.999,00 €
Radon Tigrad GRX Di2 825
Es gibt Räder, die fährt man halt. Und dann gibts die Räder, bei denen reicht ein Blick – und schon ist der Kopf irgendwo hinter dem Horizont. Das Radon TIGRAD GRX Di2 825 gehört ganz klar zur zweiten Kategorie. Ein Gravelbike für alle, die nicht wissen wollen, wann der Weg endlich endet, sondern was danach kommt. Im Mittelpunkt steht der Titanrahmen – zeitlos, edel und unfassbar robust. Titan ist kein Trendmaterial, sondern eine Entscheidung fürs Leben: leicht, rostfrei, extrem widerstandsfähig und auch nach Jahren intensiver Nutzung noch genauso schön wie am ersten Tag. Genau deshalb gibt Radon hier eine lebenslange Rahmengarantie. Egal ob staubige Schotterpisten, leichte Singletrails oder lange Bikepacking-Abenteuer – das TIGRAD ist dafür gebaut, seine Fahrer*in überall hinzutragen und wieder nach Hause zu bringen. Geschaltet wird via Shimano GRX 825 Di2, die genau das tut, was sie soll: präzise, leise und absolut zuverlässig schalten – egal ob unter Volllast am Anstieg oder auf ruppigem Untergrund. Dazu kommen die Mavic Allroad S Carbon-Laufräder, die Leichtigkeit und Stabilität perfekt verbinden, sowie die Continental Terra Speed Reifen, die auf Schotter, Waldwegen und schnellen Passagen genau die richtige Mischung aus Tempo und Kontrolle liefern. Doch das TIGRAD kann mehr als nur schnell sein. Die Carbongabel und der Rahmen bieten zahlreiche Montagepunkte für Taschen, Schutzbleche oder Gepäckträger. Ob minimalistischer Daily-Runner, mehrtägige Gravel-Tour oder großes Bikepacking-Abenteuer – dieses Bike macht alles mit, ohne sich festzulegen.
Preis: 5.999,00 €
Trek Fuel EX 9.8 XT Di2 Gen 7
Es kommt nicht oft vor, dass ein Hersteller über ein neues Modell sage, es sei einfacher geworden – doch Trek macht genau das. Der neue Fuel-Rahmen ist nicht nur leichter, sondern auch deutlich unkomplizierter aufgebaut. Durch das gerade Sitzrohr entsteht ausreichend Platz für Federbein und Trinkflasche im Rahmen. Außerdem lässt sich die Sattelstütze weiter einstecken, sodass selbst langhubige Variostützen problemlos genutzt werden können. Das Fuel ist dabei nicht nur ein Trail- oder Enduro-Bike. Im gleichen Grundrahmen stecken tatsächlich drei unterschiedliche Bikes für drei Fahrertypen: EX: hier gezeigt, mit 29"-Laufrädern und 145/150 mm Federweg. MX: mit Mullet-Bereifung, 150/150 mm Federweg sowie einem verspielteren und progressiveren Charakter. LX: mit satten 160/170 mm Federweg in Kombination mit 29"-Laufrädern. Ermöglicht wird diese Vielfalt durch unterschiedliche Umlenkhebel, Dämpferwippen und Federbein-Hübe. Zusätzlich lässt sich das Heck per FlipChip im Federungsverhalten anpassen. Zur Auswahl stehen Rahmen aus Aluminium oder Carbon sowie verschiedene Ausstattungspakete. So viele Wahlmöglichkeiten in einem Modell – da findet garantiert jeder das passende Setup.
Preis: 6.999,00 €
Merida eONE-EIGHTY FR 800
Dieses E-MTB wurde kompromisslos auf harte Einsätze getunt – für lange Tage auf roughen Trails, große Lines und heftige Rockgarden. Liftfahrten? Das Merida eONE-EIGHTY FR 800 ist ein klares Statement an alle, die im Bikepark lieber fahren als warten. Für den nötigen Vortrieb sorgt der aktuelle Bosch Performance Line CX GEN 5. Mit bis zu 100 Newtonmeter Drehmoment liefert er kraftvolle, fein dosierbare Unterstützung. Gespeist wird der Antrieb vom großen 800‑Wattstunden-Akku, der selbst lange Parktage oder endlose Wiederholungsrunden problemlos mitmacht. Wer noch mehr Reichweite braucht, kann zusätzlich einen 250‑Wattstunden-Range Extender montieren. Praktisch: Der Akku lässt sich leicht entnehmen, und die neue Abdeckung mit Fidlock-Magnet-Verschluss schützt zuverlässig vor Schmutz, Steinschlägen und Nässe. Der aus Aluminium gefertigte Rahmen kommt wie die Federgabel mit satten 180 Millimeter Federweg. Serienmäßig rollt das Merida auf einem Mullet-Setup (29" vorne, 27,5" hinten), um die Vorzüge beider Größen vollkommen auszuschöpfen. Die überarbeitete Fahrwerkskinematik basiert auf Meridas bewährter FAST-Kinematik, bekannt aus dem eONE-SIXTY, wurde hier aber konsequent auf Freeride- und Parkeinsätze getrimmt. Stimmig dazu kombiniert Merida eine RockShox Zeb Ultimate mit dem Vivid Coil Ultimate – ein Fahrwerks-Setup, das selbst bei hohem Tempo und harten Landungen nicht mit der Wimper zuckt. Mit Kategorie‑5-Freigabe und einer 5-Jahres-Garantie ist das eONE-EIGHTY FR 800 bereit für alles, was du ihm zumutest. Meridas AGILOMETER-Größensystem sorgt dafür, dass Fahrer:innen ihre Rahmengröße nach Reach und Fahrstil wählen können – unabhängig von der Körpergröße. Dazu passt die Dropper Post mit variablem Hub von 30 bis 230 Millimeter, die sich je nach Rahmengröße optimal anpassen lässt.
Preis: 6.399,00 €
Maxon Bikedrive Air S
Der Bikedrive Air S von Maxon ist ein besonders leichtes und kompakt aufgebautes E-Bike-Antriebssystem für Gravel-, Trail- und Urban-Bikes. Die Motoreinheit wiegt lediglich 2 Kilogramm und arbeitet mit einem 36-Volt-System. Herzstück des Systems ist ein hocheffizienter, bürstenloser EC-Innenläufermotor in Kombination mit einem leisen Hochleistungs-Planetengetriebe. Der Antrieb liefert bis zu 90 Newtonmeter Drehmoment und unterstützt die Tretleistung mit bis zu 400 Prozent. Die maximale Leistung beträgt bis zu 620 Watt, bei einem Wirkungsgrad von 85 Prozent. Als Energiequelle stehen 400‑Wattstunden- oder 600‑Wattstunden-Akkus zur Verfügung. Zusätzlich ist das System Range-Extender-kompatibel und kann mit einem optionalen 250‑Wattstunden-Zusatzakku erweitert werden. Bedient wird der Bikedrive Air S über einen Shifter am Lenker sowie eine im Oberrohr integrierte Control Unit. Es stehen drei Unterstützungsstufen zur Auswahl. Zudem lässt sich das System per Bluetooth oder ANT+ mit einem Smartphone koppeln. Der Maxon Bikedrive Air S wird in der Schweiz entwickelt und produziert und ist auf eine minimale Bauweise bei hoher Effizienz ausgelegt.
Radon Jealous 8.0
Das XC-Hardtail des Direktversenders Radon begleitet uns bei der world of mtb schon viele Jahre und konnte bereits den ein oder anderen Testsieg einfahren. Für die neue Saison gibt es ein neues Jealous: Der Carbonrahmen wurde leichter und wiegt laut Hersteller ab 920 Gramm. Die Optik wirkt dank innen verlegter Züge und integrierter Sattelklemme sehr clean, die einfarbige Lackierung unterstreicht das zurückhaltende Design. Das Jealous soll jedoch nicht nur eine reine XC-Racefeile sein. Der Rahmen ist für Federgabeln bis 120 Millimeter freigegeben, besitzt eine Aufnahme für Kettenführung bzw. Crashplate und möchte auch als guter Allrounder überzeugen. Hier zu sehen ist das Jealous in der Ausstattung 8.0 für 2.999 Euro. Dafür gibt es neben dem Carbonrahmen eine RockShox SID SL Ultimate Gabel, eine XT-Schalt-/Bremskombi sowie einen DT Swiss X1900 Laufradsatz. Auch wenn das Jealous neu ist – eines hat es mit seinem Vorgänger gemeinsam: Es ist definitiv ein heißer Kandidat für einen Testsieg!
Preis: 2.999,00 €
KTM Gravelator Exonic
Das KTM Gravelator Exonic richtet sich an alle, die auf Gravel absolute Performance suchen. Grundlage ist der neu entwickelte Carbonrahmen, vereint mit einer Gravel-Carbon-Gabel. Im Unterrohr ist die sogenannte Full Integrated Storage (FIS) integriert. Sozusagen ein Stauraum für Werkzeug, Verpflegung oder Ersatzteile, die dann unsichtbar und sicher im Unterrohr verstaut sind. Für das Modelljahr 2026 wurde die Geometrie gezielt überarbeitet. Das Ergebnis ist eine ausgewogene, komfortable Sitzposition, die auch auf langen Strecken überzeugt, ohne die für das Exonic typische Agilität und Direktheit einzubüßen. Erhältlich ist das Bike in fünf Rahmengrößen, wodurch sich für nahezu jede Körpergröße die passende Passform finden lässt. Das Exonic ist klar auf Racing ausgelegt. Entsprechend verzichtet KTM bewusst auf zusätzliche Anschraubpunkte und die Flexibridge – jedes Gramm zählt. Flaschenhalteraufnahmen und ein Tool-Mount am Oberrohr finden sich natürlich am KTM wieder. Die elektronische SRAM RED XPLR AXS 13-fach-Schaltgruppe liefert präzise, schnelle Gangwechsel im Wettkampf- wie im Trainingsbetrieb. Abgerundet wird das Setup durch den ZIPP 303 XPLR Laufradsatz mit Goodyear-Bereifung, der Leichtlauf, Stabilität und Kontrolle optimal kombiniert. Ein Gravelbike ohne Kompromisse – leicht, schnell und gemacht für maximale Performance, wenn es nicht nur um das Ankommen, sondern um das Tempo geht.
Preis: 6.799,00 €
5.400+ Bikes geschraubt. 1.600+ Bikes getestet. 1 Mio+ Höhen- und Tiefenmeter. Jahrelange professionelle Erfahrung trifft kindlichen Spieltrieb. Wir schrauben. Wir shredden. Wir testen. Für dich.
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