Biketests, Technik & Trails für Bike Nerds
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von den Mountainbike Expert*innen aus dem Bayerischen Wald
Best-of
Wir präsentieren dir herausragende Bikes, Parts und Bike Regionen
KTM Gravelator Exonic
Das KTM Gravelator Exonic richtet sich an alle, die auf Gravel absolute Performance suchen. Grundlage ist der neu entwickelte Carbonrahmen, vereint mit einer Gravel-Carbon-Gabel. Im Unterrohr ist die sogenannte Full Integrated Storage (FIS) integriert. Sozusagen ein Stauraum für Werkzeug, Verpflegung oder Ersatzteile, die dann unsichtbar und sicher im Unterrohr verstaut sind. Für das Modelljahr 2026 wurde die Geometrie gezielt überarbeitet. Das Ergebnis ist eine ausgewogene, komfortable Sitzposition, die auch auf langen Strecken überzeugt, ohne die für das Exonic typische Agilität und Direktheit einzubüßen. Erhältlich ist das Bike in fünf Rahmengrößen, wodurch sich für nahezu jede Körpergröße die passende Passform finden lässt. Das Exonic ist klar auf Racing ausgelegt. Entsprechend verzichtet KTM bewusst auf zusätzliche Anschraubpunkte und die Flexibridge – jedes Gramm zählt. Flaschenhalteraufnahmen und ein Tool-Mount am Oberrohr finden sich natürlich am KTM wieder. Die elektronische SRAM RED XPLR AXS 13-fach-Schaltgruppe liefert präzise, schnelle Gangwechsel im Wettkampf- wie im Trainingsbetrieb. Abgerundet wird das Setup durch den ZIPP 303 XPLR Laufradsatz mit Goodyear-Bereifung, der Leichtlauf, Stabilität und Kontrolle optimal kombiniert. Ein Gravelbike ohne Kompromisse – leicht, schnell und gemacht für maximale Performance, wenn es nicht nur um das Ankommen, sondern um das Tempo geht.
Preis: 6.799,00 €
Trek Fuel EX 9.8 XT Di2 Gen 7
Es kommt nicht oft vor, dass ein Hersteller über ein neues Modell sage, es sei einfacher geworden – doch Trek macht genau das. Der neue Fuel-Rahmen ist nicht nur leichter, sondern auch deutlich unkomplizierter aufgebaut. Durch das gerade Sitzrohr entsteht ausreichend Platz für Federbein und Trinkflasche im Rahmen. Außerdem lässt sich die Sattelstütze weiter einstecken, sodass selbst langhubige Variostützen problemlos genutzt werden können. Das Fuel ist dabei nicht nur ein Trail- oder Enduro-Bike. Im gleichen Grundrahmen stecken tatsächlich drei unterschiedliche Bikes für drei Fahrertypen: EX: hier gezeigt, mit 29"-Laufrädern und 145/150 mm Federweg. MX: mit Mullet-Bereifung, 150/150 mm Federweg sowie einem verspielteren und progressiveren Charakter. LX: mit satten 160/170 mm Federweg in Kombination mit 29"-Laufrädern. Ermöglicht wird diese Vielfalt durch unterschiedliche Umlenkhebel, Dämpferwippen und Federbein-Hübe. Zusätzlich lässt sich das Heck per FlipChip im Federungsverhalten anpassen. Zur Auswahl stehen Rahmen aus Aluminium oder Carbon sowie verschiedene Ausstattungspakete. So viele Wahlmöglichkeiten in einem Modell – da findet garantiert jeder das passende Setup.
Preis: 6.999,00 €
corratec Revolution ILink Pro
29-Zoll-Laufräder, jeweils 120 Millimeter Federweg und eine modern getrimmte Geometrie ordnen das Revolution iLink Pro in die Marathon-, Down-Country- und leichte Trail-Bike-Kategorie ein. Der aus Carbon gefertigte Rahmen verfügt über die bekannte VPP-Hinterbau-Technologie, die sich durch zwei Umlenkhebel und die daraus entstehenden vier Gelenkpunkte auszeichnet. DT-Swiss-Laufräder, Schwalbe-Pneus, Shimano-Schaltgruppe und RockShox-Fahrwerk sind ein Garant für Zuverlässigkeit und Funktionalität – passend zu den Werten von Corratec.
Preis: 4.999,00 €
Bosch eBike – System
Wenn es darum geht, Trails zu dominieren, kommen der Performance Line CX oder der Performance Line SX ins Spiel! Während der CX für kraftvolle MTB-Einsätze konzipiert wurde, bringt das SX-System noch mehr Natürlichkeit und Dynamik für leichtere E-MTBs oder Gravel-Bikes – beide Systeme profitieren vom Smart System. Das Bosch Smart System verbindet Motor, Akku, Display, Bedieneinheit und Smartphone-App zu einer intelligenten Einheit. Über die eBike Flow App lässt sich dein Bike personalisieren: Fahrmodi können angepasst, Updates installiert und Fahrdaten ausgewertet werden. Der Bosch Performance Line CX der 5. Generation ist mehr als nur ein kräftiger E-MTB-Motor – er ist das Herzstück eines durchdachten Gesamtsystems. Bosch legt den Fokus klar auf Fahrgefühl, Kontrolle und Vernetzung. Die Unterstützung setzt präzise ein, bleibt jederzeit kontrollierbar und sorgt für maximale Traktion auf losem Untergrund. Statt unkontrollierter Kraftentfaltung bekommst du genau das Maß an Unterstützung, das du brauchst – egal ob Wurzelteppich, Kehre oder steile Rampe. In der jüngsten Update-Ausführung liefert der CX 100 Newtonmeter Drehmoment und 750 Watt Leistung. Das SX-System richtet sich an leichtere, wendigere E-MTBs oder sportliche XC- und Gravel-Bikes. Es liefert weniger Maximalleistung als der CX, überzeugt aber mit extrem natürlichem Tretgefühl, hoher Effizienz und niedrigem Gewicht. Ideal für Fahrer, die ein leichtes Bike mit exzellenter Fahrdynamik suchen. Der SX-Motor generiert 60 Newtonmeter Drehmoment und 600 Watt Maximalleistung. Bosch bietet für das Smart System verschiedene Akku-Kapazitäten, sodass jedes Bike und jeder Fahrstil optimal versorgt ist. Für besonders lange Touren oder Alpencross-Abenteuer lässt sich das System zudem mit dem Power More Range Extender erweitern, der zusätzliche Reichweite liefert, ohne das Bike unnötig schwerer zu machen. Ein echtes Highlight im Smart System ist das Bosch eBike ABS Pro, speziell für den Einsatz auf E-Mountainbikes abgestimmt. Hinweis: Das Bike muss ab Werk vom Radhersteller mit dem ABS Pro-System ausgestattet sein; eine Nachrüstung ist nicht möglich. Im Kern geht es darum, in der Abfahrt auf jedem Untergrund maximale Bremskontrolle zu erreichen – ohne Einbußen bei Handling, Lenkpräzision oder Traktion am Vorderrad. Das reduziert das Risiko von Überschlägen, erhöht die Kontrolle und bietet gerade in steilen Passagen oder auf losen Untergründen deutlich mehr Sicherheit. Das ABS Pro arbeitet mit zwei Charakteristiken: Trail für ein ausgewogenes, kontrolliertes Fahrgefühl und Race für eine besonders direkte, sportliche Ansprache. Wer lieber ganz ohne Assistenz unterwegs ist, kann das System selbstverständlich auch komplett abschalten. Mit Bosch eShift wird auch das Schalten smarter. In Kombination mit kompatiblen elektronischen Schaltungen von TRP oder Shimano übernimmt das System auf Wunsch das automatische Schalten, sodass du immer im optimalen Gang unterwegs bist. Das Ergebnis: ein gleichmäßiger Tritt, weniger Stress für Antrieb und Fahrer sowie ein spürbar harmonischeres Fahrgefühl – besonders auf langen Touren oder im gemächlichen Gelände.
Porte Atlas
Porte wurde 2020 in Belgien gegründet - von einem Eigentümer und sieben Freelancern. Alle mit einer gemeinsamen Mission: hochwertige und leichte Fahrradkomponenten für den XC- und Marathon-Einsatz zu entwickeln, und das zu einem erschwinglichen Preis. Wir stellen euch hier den Atlas-Rahmen von Porte vor. Dieser verfügt über das sogenannte FlexTail-Design. Wie der Name bereits verrät, besitzt der Rahmen ein besonders komfortables Heck, das Mikroschläge abdämpft und so für spürbaren Komfort sorgt – ganz ohne Gelenk, Feder, Puffer oder ähnliche Bauteile. Neben intensiven Praxistests lässt Porte seine Produkte auch in deutschen Laboren prüfen. Den Rahmen gibt es in zwei Ausführungen bzw. Designs: matt oder glänzend, wie hier gezeigt. Wer auf die shiny-Lackierung verzichten möchte, kann beim Rahmengewicht zusätzlich rund 100 Gramm sparen. Neben dem Rahmen bietet Porte weitere Komponenten für XC- und Marathon-Fans an – darunter Lenker, Vorbauten, Laufräder, Sattelstützen und diverses Zubehör. Leicht und erschwinglich – typisch Porte!
Preis: 1.396,00 €
Falkenjagd Hoplit RSR MTB
Das Hoplit RSR ist das schnellste Pferd – pardon, MTB – im Stall von Falkenjagd. Neben dem Hoplit RS schiebt der Hersteller nun das RSR an die Startlinie. Die Geometrie ist dabei deutlich aggressiver ausgelegt: der Lenkwinkel ist steiler, ebenso der Sitzwinkel, das Tretlager liegt etwas tiefer und die Sitzposition ist stärker auf Vortrieb orientiert. Der wichtigste und gravierendste Unterschied liegt jedoch in der Fertigungstechnik. Während das RS-Modell wie gewohnt aus konifizierten Rohren zusammengeschweißt wird, kommen beim RSR diverse 3D-gedruckte Bauteile zum Einsatz. Die Übergänge wirken fließend, sichtbare Schweißnähte sind nur noch selten zu sehen. Gemeinsamkeiten haben beide Modelle dennoch: Beide nehmen Federgabeln bis 120 Millimeter Federweg auf, sind für 29-Zoll-Laufräder ausgelegt und führen die Züge sauber im Rahmen. Außerdem kann bei Bedarf ein Gepäckträger montiert werden. Klingt zunächst widersprüchlich an einem Titan-Racebike, doch Falkenjagd argumentiert, dass sich Einsatzbereiche im Laufe der Zeit ändern können – und ein Hoplit RSR diese Entwicklung problemlos mitgehen soll. Aus Erfahrung können wir das nur bestätigen.
Preis: 11.390,00 €
Hott Cycles ALiCE
Die Bikebranche braucht wieder mehr Enthusiasten, Idealisten, Perfektionisten, Erfinder und Macher – Menschen wie Christoph Hotter von Hott Cycles und sein Team. Wir haben ihn vor gut zwei Jahren beim Bike Festival in Riva kennengelernt. Damals zeigte er uns einen seiner ersten Prototypen der ALiCE. Heute präsentieren wir euch das serienreife Bike, getestet nach ASTM-5-Standard, also freigegeben für den Einsatz im wirklich harten Gelände. Christophs Ziel war und ist es, einen Rahmen – ein Bike – zu bauen, bei dem so viele Komponenten wie möglich aus der Region stammen: aus Österreich, Deutschland, Europa. „Der Kunde hat es verdient zu wissen, wo die Teile herkommen“, sagt Christoph. Und beim Rahmen lautet die Antwort eindeutig: Österreich! Die Carbonrohre fertigt der gelernte Maschinenbautechniker selbst. Die Frästeile stammen von einem „brutalen Rider vor dem Herrn und Perfektionisten an der Maschine“, wie er seinen Partner beschreibt. Die Verklebung übernimmt Christoph wiederum persönlich. Dabei setzt er auf maximale Prozessüberwachung: Jeder Schritt wird protokolliert und mehrfach geprüft. Nach der Lackierung ist eine neue ALiCE geboren. Komplettiert wird das Bike mit dem Pinion Smart.Shift-Getriebe – samt all seinen Vorteilen. Ist die ALiCE schließlich aufgebaut, exakt nach Kundenwunsch, ist sie bereit für den Enduro-Einsatz: schnelle Abfahrten, anspruchsvolle Trails – und dank ihres zentralen Schwerpunkts sowie der geringen ungefederten Masse vermittelt sie ein sattes, sicheres Fahrgefühl. Es gäbe noch so viel mehr über die ALiCE und über Christoph Hotter zu erzählen. Am besten: Schaut auf seiner Website vorbei, ruft ihn an – und teilt unsere gemeinsame Leidenschaft!
Preis: 9.950,00 €
Dedicated FASTER
„Wann baut ihr das SENDuro eigentlich als E-Bike?“ – Diese Frage aus der Community hat Dedicated nicht lange unbeantwortet gelassen, und das FASTER hat bereits das Licht der Welt erblickt. Das Konzept und die Bauweise sind bekannt: das Beste aus zwei Welten! Individuell gefertigte Carbonrohre werden an den Knotenpunkten mit hochfesten, CNC-gefrästen Aluminiumteilen verbunden. Das spart Gewicht und ermöglicht zugleich direkten Einfluss auf die Fahrcharakteristik. Lediglich 21,74 Kilogramm bringt das Fotobike auf die Waage – eine echte Ansage angesichts des zur Verfügung stehenden Federwegs von 170 bzw. beeindruckenden 190 Millimetern. Natürlich wird auch das FASTER in Kleinserie in Siegen gebaut; die Rahmenbauteile stammen ebenfalls aus deutscher Fertigung – mit Ausnahme des E-Antriebs. Dieser kommt aus der Schweiz von Maxon. Mit dem neuen AIR S schlägt Dedicated gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Die kompakte Bauweise ermöglicht eine Integration, die erst auf den zweiten Blick sichtbar ist, und an Power mangelt es dem in der Schweiz gefertigten Motor ebenfalls nicht. 90 Nm Drehmoment und eine hohe Effizienz sorgen für flotten Uphill-Spaß. Der Akku bietet 400 Wh Kapazität; optional gibt es ihn mit 600 Wh sowie einen Range Extender. Wer sich das FASTER unter den Hintern klemmen will, braucht jedoch noch etwas Geduld: Die Serie ist für den Spätsommer dieser Saison geplant. Vorher kann man die Dedicated-Crew aber auf diversen Events und Festivals kennenlernen – und natürlich auch das FASTER probefahren.
Preis: 11.900,00 €
Nicolai S18 Swift
Es ist definitiv nicht so, dass Nicolai auf extravagante Farben angewiesen wäre, um Aufmerksamkeit zu erzeugen – doch beim hier gezeigten S18 Swift sorgt der Farbton der berühmten Schokoladentafel garantiert für zusätzliche Blicke. Seit mittlerweile 30 Jahren (2026 sind es sogar schon 31) gilt die Rahmenschmiede als Innovationstreiber, der am laufenden Band bahnbrechende Neuerungen in den Markt bringt. In zwei Punkten ist man dabei konsequent geblieben: Nicolai fertigt seine Rahmen nach wie vor ausschließlich aus Aluminium – und das zu 100 Prozent in Niedersachsen. Das S18 Swift ist das federwegsstärkste E-Bike im Programm. Mit satten 180 Millimetern Federweg dürfte es Gravity-Fans ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern. Die Abstimmung des Hinterbaus ist so gewählt, dass er zunächst sensibel anspricht, anschließend in einen stabilen mittleren Bereich übergeht und zum Schluss einen effektiven Durchschlagschutz bietet. Die Lagertechnik mit vollkugeligen, doppelt gedichteten Lagern von Enduro Bearings sorgt dabei für ein geringes Losbrechmoment und eine hervorragende Abdichtung gegen Schmutz und Nässe. Damit der 24,56 Kilogramm schwere Mittelgewicht-Bolide möglichst flott zum Startpunkt gelangt, ist er mit dem Bosch CX oder optional mit dem CX-R Motor ausgestattet. Konkret bedeutet das: 100 Nm Drehmoment und 750 Watt Spitzenleistung. Wie bei Nicolai üblich, ist jeder Rahmen ein Unikat – und auch die Ausstattung lässt sich im Konfigurator frei wählen.
Preis: 10.999,00 €
5.400+ Bikes geschraubt. 1.600+ Bikes getestet. 1 Mio+ Höhen- und Tiefenmeter. Jahrelange professionelle Erfahrung trifft kindlichen Spieltrieb. Wir schrauben. Wir shredden. Wir testen. Für dich.
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