Biketests, Technik & Trails für Bike Nerds
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von den Mountainbike Expert*innen aus dem Bayerischen Wald
Best-of
Wir präsentieren dir herausragende Bikes, Parts und Bike Regionen
Merida Mission 10K
Es gibt nur wenige Bikes, die sich für ein Dream-Build-Video so perfekt eignen wie das neue Merida Mission 10K. Der Aufbau auf dem YouTube-Kanal roadbikechannel zählt inzwischen fast 300.000 Aufrufe – Respekt! Offenbar hat die Gravel-Community genau auf ein solches Race-Gravelbike gewartet. 7,54 Kilo – dieses Gewicht ist fast unverschämt gering, zumal hier sogar zwei Flaschenhalter mitgewogen wurden. Der in Deutschland designte Rahmen kommt solo auf nur 1.190 Gramm, besitzt ein praktisches Staufach im Unterrohr und bietet Platz für Reifen bis zu 40 mm Breite. Bei Laufrädern und Reifen setzt Merida auf eine besonders spannende Kombination: den extra breiten Zipp-303-Laufradsatz mit 32 mm Innenweite und die dazu passenden Goodyear XPLR Reifen in 40 mm. Da Reifen und Felge nahezu die gleiche Breite haben, verbessert sich die Aerodynamik deutlich. Ansonsten ist auf dem Topmodell natürlich nur verbaut, was das High-End-Segment hergibt. Srams neue 13-fach RED XPLR AXS Schaltung samt Bremsanlage rundet das Mission 10K als kompromissloses High-End-Gravelbike ab.
Preis: 8.999,00 €
Dedicated – SENDuro XR Signature Series
Sven Brück ist Entwicklungsingenieur und verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Carbonbauteilen. Dazu zählen unter anderem die Ausstattung der Skeleton-Piloten für die Olympischen Spiele in Peking sowie die Entwicklung eines selbsttragenden Carbon-Höckers für eine Ducati-Rennmaschine. Seit einigen Jahren bietet er zudem Reparaturen an beschädigten Fahrrad-Carbonrahmen an und hat seine Expertise in diesem Bereich stetig erweitert. Als passionierter Biker war es schließlich an der Zeit, einen eigenen Rahmen zu entwickeln und zu bauen. Mit im Dedicated-Team ist unter anderem Matthias Reichmann, der sich mit seiner Kinematik-Expertise bereits bei zahlreichen Rahmen einen ausgezeichneten Ruf in der Szene erarbeitet hat. Das SENDuro ist zwar das erste Modell von Dedicated, doch in ihm steckt weit mehr Erfahrung, als viele etablierte Hersteller vorweisen können. Ein zentraler Punkt bei der Umsetzung des Projekts war die Fertigung des Bikes mit Zulieferern aus Europa – idealerweise aus Deutschland. Die Carbonrohre werden nach Sven Brücks Lageplan gefertigt, ebenso wie die Aluminiumknoten und Aufnahmepunkte, die auf modernen 5-Achs-CNC-Maschinen entstehen. Bei der Geometrie setzt man auf die bewährten Maße und Winkel des Aluminium-Enduros von Reichmann Engineering – nun jedoch in Hybridbauweise. Diese ermöglicht den Einsatz hochfester Aluminiumlegierungen und kombiniert deren Vorteile mit den Eigenschaften der Carbonrohre. Der Rahmen bietet wahlweise 170 oder 190 Millimeter Federweg und ist sowohl für Single- als auch für Doppelbrückengabeln ausgelegt. Erhältlich ist das SENDuro als Rahmenkit für 6.499 Euro oder als Komplettbike ab 9.900 Euro. Wir zeigen euch hier die Signature Series für 14.900 Euro. Die Auslieferung der ersten Rahmen ist für März 2026 geplant – wer damit in die neue Saison starten möchte, sollte also nicht zu lange warten.
Preis: 14.900,00 €
Corratec Revo Bow iLink SL Factory
Corratec ist seit vielen Jahrzehnten fest im XC-Rennsport verwurzelt und konnte zahlreiche Erfolge einfahren. Jüngst sicherte sich Marion Fromberger vom Racing Team den Gesamtsieg im XC Eliminator. Die Racing-Bikes von Corratec haben dabei stets polarisiert – und das dürfte beim neuen Revo Bow iLink SL Factory nicht anders sein. Der Rahmen trägt unverkennbar die Corratec-DNA und ist im charakteristischen Bow-Design gestaltet. Zudem wurde er unter aerodynamischen Gesichtspunkten optimiert. Für Bestzeiten auf dem Track sorgt beim Topmodell eine leichte und „top-of-the-range“ Ausstattung mit dem elektronischen RockShox-Flight-Attendant-Fahrwerk. Das Federbein ist mit dem effizienten iLink-Hinterbausystem kombiniert, das den Kettenzug bei Antritten und Uphills nutzt, um die Effizienz zu steigern. In der Abfahrt stehen jeweils 100 Millimeter effektiver Federweg zur Verfügung; zusätzliche Sicherheit bietet die absenkbare RockShox Reverb AXS Sattelstütze. „Diese Bikes sind gebaut, um Rennen zu gewinnen“, schreibt Corratec auf seiner Homepage – und um Aufsehen zu erregen!
Preis: 10.999,00 €
Trek Fuel EX 9.8 XT Di2 Gen 7
Es kommt nicht oft vor, dass ein Hersteller über ein neues Modell sage, es sei einfacher geworden – doch Trek macht genau das. Der neue Fuel-Rahmen ist nicht nur leichter, sondern auch deutlich unkomplizierter aufgebaut. Durch das gerade Sitzrohr entsteht ausreichend Platz für Federbein und Trinkflasche im Rahmen. Außerdem lässt sich die Sattelstütze weiter einstecken, sodass selbst langhubige Variostützen problemlos genutzt werden können. Das Fuel ist dabei nicht nur ein Trail- oder Enduro-Bike. Im gleichen Grundrahmen stecken tatsächlich drei unterschiedliche Bikes für drei Fahrertypen: EX: hier gezeigt, mit 29"-Laufrädern und 145/150 mm Federweg. MX: mit Mullet-Bereifung, 150/150 mm Federweg sowie einem verspielteren und progressiveren Charakter. LX: mit satten 160/170 mm Federweg in Kombination mit 29"-Laufrädern. Ermöglicht wird diese Vielfalt durch unterschiedliche Umlenkhebel, Dämpferwippen und Federbein-Hübe. Zusätzlich lässt sich das Heck per FlipChip im Federungsverhalten anpassen. Zur Auswahl stehen Rahmen aus Aluminium oder Carbon sowie verschiedene Ausstattungspakete. So viele Wahlmöglichkeiten in einem Modell – da findet garantiert jeder das passende Setup.
Preis: 6.999,00 €
Merida eONE-EIGHTY FR 800
Dieses E-MTB wurde kompromisslos auf harte Einsätze getunt – für lange Tage auf roughen Trails, große Lines und heftige Rockgarden. Liftfahrten? Das Merida eONE-EIGHTY FR 800 ist ein klares Statement an alle, die im Bikepark lieber fahren als warten. Für den nötigen Vortrieb sorgt der aktuelle Bosch Performance Line CX GEN 5. Mit bis zu 100 Newtonmeter Drehmoment liefert er kraftvolle, fein dosierbare Unterstützung. Gespeist wird der Antrieb vom großen 800‑Wattstunden-Akku, der selbst lange Parktage oder endlose Wiederholungsrunden problemlos mitmacht. Wer noch mehr Reichweite braucht, kann zusätzlich einen 250‑Wattstunden-Range Extender montieren. Praktisch: Der Akku lässt sich leicht entnehmen, und die neue Abdeckung mit Fidlock-Magnet-Verschluss schützt zuverlässig vor Schmutz, Steinschlägen und Nässe. Der aus Aluminium gefertigte Rahmen kommt wie die Federgabel mit satten 180 Millimeter Federweg. Serienmäßig rollt das Merida auf einem Mullet-Setup (29" vorne, 27,5" hinten), um die Vorzüge beider Größen vollkommen auszuschöpfen. Die überarbeitete Fahrwerkskinematik basiert auf Meridas bewährter FAST-Kinematik, bekannt aus dem eONE-SIXTY, wurde hier aber konsequent auf Freeride- und Parkeinsätze getrimmt. Stimmig dazu kombiniert Merida eine RockShox Zeb Ultimate mit dem Vivid Coil Ultimate – ein Fahrwerks-Setup, das selbst bei hohem Tempo und harten Landungen nicht mit der Wimper zuckt. Mit Kategorie‑5-Freigabe und einer 5-Jahres-Garantie ist das eONE-EIGHTY FR 800 bereit für alles, was du ihm zumutest. Meridas AGILOMETER-Größensystem sorgt dafür, dass Fahrer:innen ihre Rahmengröße nach Reach und Fahrstil wählen können – unabhängig von der Körpergröße. Dazu passt die Dropper Post mit variablem Hub von 30 bis 230 Millimeter, die sich je nach Rahmengröße optimal anpassen lässt.
Preis: 6.399,00 €
KTM Gravelator Exonic
Das KTM Gravelator Exonic richtet sich an alle, die auf Gravel absolute Performance suchen. Grundlage ist der neu entwickelte Carbonrahmen, vereint mit einer Gravel-Carbon-Gabel. Im Unterrohr ist die sogenannte Full Integrated Storage (FIS) integriert. Sozusagen ein Stauraum für Werkzeug, Verpflegung oder Ersatzteile, die dann unsichtbar und sicher im Unterrohr verstaut sind. Für das Modelljahr 2026 wurde die Geometrie gezielt überarbeitet. Das Ergebnis ist eine ausgewogene, komfortable Sitzposition, die auch auf langen Strecken überzeugt, ohne die für das Exonic typische Agilität und Direktheit einzubüßen. Erhältlich ist das Bike in fünf Rahmengrößen, wodurch sich für nahezu jede Körpergröße die passende Passform finden lässt. Das Exonic ist klar auf Racing ausgelegt. Entsprechend verzichtet KTM bewusst auf zusätzliche Anschraubpunkte und die Flexibridge – jedes Gramm zählt. Flaschenhalteraufnahmen und ein Tool-Mount am Oberrohr finden sich natürlich am KTM wieder. Die elektronische SRAM RED XPLR AXS 13-fach-Schaltgruppe liefert präzise, schnelle Gangwechsel im Wettkampf- wie im Trainingsbetrieb. Abgerundet wird das Setup durch den ZIPP 303 XPLR Laufradsatz mit Goodyear-Bereifung, der Leichtlauf, Stabilität und Kontrolle optimal kombiniert. Ein Gravelbike ohne Kompromisse – leicht, schnell und gemacht für maximale Performance, wenn es nicht nur um das Ankommen, sondern um das Tempo geht.
Preis: 6.799,00 €
KTM Macina Kapoho Exonic Di2
Das KTM Kapoho Exonic Di2 vereint modernste E-MTB-Technologie mit kompromissloser Trail-Performance. Herzstück ist der Carbon-Hauptrahmen in Kombination mit einem Aluminium-Hinterbau, der über das Straight Line Link-Hinterbaukonzept verfügt. Vorne wie hinten kommt das E-Bike mit 160 Millimeter Federweg. Das DIMMIX-Laufradkonzept mit 29 Zoll vorne und 27,5 Zoll hinten sorgt für optimale Traktion, Laufruhe, Kontrolle und Agilität. Der Rahmen ist in drei Größen verfügbar; die mittlere Variante bietet einen Reach von 453 Millimeter, eine Oberrohrlänge von 600 Millimeter und Kettenstreben von 448 Millimeter. Ein Lenkwinkel von 65 Grad ist mit einem Sitzwinkel von 76,5 Grad kombiniert. Angetrieben wird das Kapoho vom Bosch Performance Line CX-R Motor der 5. Generation, der bis zu 100 Newtonmeter Drehmoment und 750 Watt Leistung liefert. Die Energie liefert ein 800-Wattstunden-Akku, der bequem nach oben aus dem Unterrohr entnommen werden kann. Möglich macht dies das sogenannte Power Tube Top Loader Design, das von KTM selbst entwickelt wurde. Bedient wird das System über Mini Remote, System Controller und das Purion 400 Display. Die Fox Float 36 Federgabel vorne und der Fox Float X LiveValve Factory Dämpfer hinten bändigen ruppige Trails. Zum Bremsen stehen Shimano XTR Vierkolbenbremsen mit 203 bzw. 180 Millimeter Scheiben bereit. Die elektronische Shimano XTR Di2 11-fach-Schaltgruppe liefert präzise Gangwechsel, während der DT HXC 1200 Carbon-Laufradsatz mit Schwalbe Magic Mary und Hans Dampf Reifen für Leichtigkeit, Traktion und Laufruhe sorgt. Abgerundet wird das Kapoho durch praktische Features wie die integrierte Seitenständeraufnahme, zahlreiche Befestigungsösen und den Acros-Steuersatz, in dem Leitungen und Züge sauber geführt werden.
Preis: 10.999,00 €
Kavenz VHP V7
Gegründet wurde Kavenz in Deutschland von leidenschaftlichen Bikern und Ingenieuren, die mit bestehenden Fahrwerkskonzepten nie ganz zufrieden waren. Ziel war von Anfang an ein Fahrwerk, das Traktion, Kontrolle und Effizienz vereint und auf dem Trail einen echten Unterschied macht. Genau diese Philosophie zieht sich bis heute durch jedes Kavenz-Bike. Mit dem Kavenz VHP V7 geht diese Entwicklung konsequent weiter. Der Rahmen ist für Rider gemacht, die keine Grenzen akzeptieren und ein Bike wollen, das selbst im härtesten Gelände ruhig, kontrolliert und berechenbar bleibt. Herzstück ist das weiterentwickelte Virtual-High-Pivot-System, das sich durch einen klar definierten rückwärtigen Achsweg auszeichnet und maximale Performance erzeugt. Gleichzeitig bleibt das VHP V7 effizient. Hoher Anti-Squat bei gleichzeitig geringem Pedalrückschlag sorgt dafür, dass Antriebsenergie sauber umgesetzt wird. Auch beim Bremsen bleibt das Bike stabil: Die ausgewogene Anti-Rise-Charakteristik sorgt dafür, dass Geometrie und Fahrgefühl erhalten bleiben, unabhängig davon, wie hart du in die Eisen steigst. Die Geometrie des V7 ist klar modern gedacht. Ein steiler Sitzwinkel bringt dich effizient nach oben, der flache Lenkwinkel sorgt bergab für Laufruhe und Vertrauen. Neu beim VHP V7 ist die nochmals verfeinerte Anpassbarkeit. Mittels verschiedener Ausfallenden lässt sich die Kettenstrebenlänge schnell und unkompliziert verändern – mit Optionen auf 0, +10 oder +20 Millimeter. So kannst du dein Bike je nach Strecke und Fahrstil von verspielt und agil bis maximal laufruhig abstimmen. Dazu kommt ein komplett neu entwickelter, leichterer und FEM-optimierter Dämpfer-Umlenkhebel mit nur 270 Gramm. Das Ganze verpackt Kavenz in einen extrem robusten Aluminiumrahmen, gebaut für harte Einsätze, lange Tage und aggressive Lines. Abgerundet wird das Kavenz durch einen neuen geräuscharmen Kettenstrebenschutz, eine neue Kettenumlenkrolle für einen astreinen und geschmeidigen Kettenlauf, hochwertige Black-Oxide-Lager von Enduro Bearings und ein UDH-Ausfallende für modernste Schaltsysteme.
Preis: 2.955,00 €
Radon Jealous 8.0
Das XC-Hardtail des Direktversenders Radon begleitet uns bei der world of mtb schon viele Jahre und konnte bereits den ein oder anderen Testsieg einfahren. Für die neue Saison gibt es ein neues Jealous: Der Carbonrahmen wurde leichter und wiegt laut Hersteller ab 920 Gramm. Die Optik wirkt dank innen verlegter Züge und integrierter Sattelklemme sehr clean, die einfarbige Lackierung unterstreicht das zurückhaltende Design. Das Jealous soll jedoch nicht nur eine reine XC-Racefeile sein. Der Rahmen ist für Federgabeln bis 120 Millimeter freigegeben, besitzt eine Aufnahme für Kettenführung bzw. Crashplate und möchte auch als guter Allrounder überzeugen. Hier zu sehen ist das Jealous in der Ausstattung 8.0 für 2.999 Euro. Dafür gibt es neben dem Carbonrahmen eine RockShox SID SL Ultimate Gabel, eine XT-Schalt-/Bremskombi sowie einen DT Swiss X1900 Laufradsatz. Auch wenn das Jealous neu ist – eines hat es mit seinem Vorgänger gemeinsam: Es ist definitiv ein heißer Kandidat für einen Testsieg!
Preis: 2.999,00 €
5.400+ Bikes geschraubt. 1.600+ Bikes getestet. 1 Mio+ Höhen- und Tiefenmeter. Jahrelange professionelle Erfahrung trifft kindlichen Spieltrieb. Wir schrauben. Wir shredden. Wir testen. Für dich.
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