Falkenjagd Aristos R Trail Gravel
Falkenjagd macht es der Gravel-Gemeinde nicht leicht: Sage und schreibe 13 Gravelmodelle hat der Titan-Spezialist im Sortiment – Rohloff- und Pinion-Bikes noch gar nicht mitgezählt. Wir, aus der MTB-Ecke kommend, würden uns allerdings ganz klar für das Aristos Trail Gravel entscheiden. Ob klassisch gefertigt oder als „R“-Modell mit 3D-gedruckten Knotenpunkten (wie hier zu sehen), wäre dabei noch offen.
Beide Varianten nehmen Reifen bis 50 Millimeter Breite auf – und damit lässt sich mit dem Gravelbike auch auf echten Trails ordentlich Gas geben. Die Geometrie ist entsprechend angepasst: ein etwas flacherer Lenkwinkel und sportlich kurze Kettenstreben. Ein Gepäckträger kann ebenfalls montiert werden, und wer bei der Reifenbreite etwas zurückrudert, kann das Bike auch alltagstauglich mit Schutzblechen ausstatten.
Neben dem Fertigungsverfahren unterscheidet sich das Trail vom R Trail außerdem dadurch, dass Letzteres komplett innenverlegte Züge besitzt und mit einer besonders cleanen Optik glänzt.
Mehr Platz, mehr Freiheit
Das gebogene Sitzrohr ermöglicht große Reifenfreiheit – bei gleichzeitig kurzen Kettenstreben.
Premiere
Eigentlich sollte nie eine Federgabel an ein Falkenjagd-Gravelbike – doch DT hat nun ein adäquates Modell auf den Markt gebracht, das perfekt passt.
S-Bend Hinterbau
Sieht nicht nur schön aus, sondern schafft auch ordentlich Platz für breite Reifen.
Vielseitig unterwegs
Schutzbleche? Ja. Gepäckträger? Ebenfalls. Beides kann optional montiert werden.
Modernste Fertigung
Der Steuerrohrbereich stammt aus dem 3D-Drucker; die Übergänge sind fließend und die Leitungen komplett integriert.
Konsequent hochwertig
Verbaut sind eine Titan-Sattelstütze und eine Titan-Klemme aus eigenem Hause.
Weitere Best-Of Produkte
Radon Jealous 8.0
Das XC-Hardtail des Direktversenders Radon begleitet uns bei der world of mtb schon viele Jahre und konnte bereits den ein oder anderen Testsieg einfahren. Für die neue Saison gibt es ein neues Jealous: Der Carbonrahmen wurde leichter und wiegt laut Hersteller ab 920 Gramm. Die Optik wirkt dank innen verlegter Züge und integrierter Sattelklemme sehr clean, die einfarbige Lackierung unterstreicht das zurückhaltende Design. Das Jealous soll jedoch nicht nur eine reine XC-Racefeile sein. Der Rahmen ist für Federgabeln bis 120 Millimeter freigegeben, besitzt eine Aufnahme für Kettenführung bzw. Crashplate und möchte auch als guter Allrounder überzeugen. Hier zu sehen ist das Jealous in der Ausstattung 8.0 für 2.999 Euro. Dafür gibt es neben dem Carbonrahmen eine RockShox SID SL Ultimate Gabel, eine XT-Schalt-/Bremskombi sowie einen DT Swiss X1900 Laufradsatz. Auch wenn das Jealous neu ist – eines hat es mit seinem Vorgänger gemeinsam: Es ist definitiv ein heißer Kandidat für einen Testsieg!
Preis: 2.999,00 €
Porte Atlas
Porte wurde 2020 in Belgien gegründet - von einem Eigentümer und sieben Freelancern. Alle mit einer gemeinsamen Mission: hochwertige und leichte Fahrradkomponenten für den XC- und Marathon-Einsatz zu entwickeln, und das zu einem erschwinglichen Preis. Wir stellen euch hier den Atlas-Rahmen von Porte vor. Dieser verfügt über das sogenannte FlexTail-Design. Wie der Name bereits verrät, besitzt der Rahmen ein besonders komfortables Heck, das Mikroschläge abdämpft und so für spürbaren Komfort sorgt – ganz ohne Gelenk, Feder, Puffer oder ähnliche Bauteile. Neben intensiven Praxistests lässt Porte seine Produkte auch in deutschen Laboren prüfen. Den Rahmen gibt es in zwei Ausführungen bzw. Designs: matt oder glänzend, wie hier gezeigt. Wer auf die shiny-Lackierung verzichten möchte, kann beim Rahmengewicht zusätzlich rund 100 Gramm sparen. Neben dem Rahmen bietet Porte weitere Komponenten für XC- und Marathon-Fans an – darunter Lenker, Vorbauten, Laufräder, Sattelstützen und diverses Zubehör. Leicht und erschwinglich – typisch Porte!
Preis: 1.396,00 €
FSA NS SC I30
FSA überzeugt mit dem neuen NS SC I30 gleich in zweierlei Hinsicht: Erstens bietet der Carbon-Laufradsatz ein sehr breites Einsatzgebiet, und zweitens ist der Preis von 1.149 Euro vergleichsweise günstig. Aber der Reihe nach: Die Carbonfelge hat eine Innenweite von 30 Millimetern, ist hakenlos ausgeführt, und die Stabilität der Felgenhörner ist im Falle eines Durchschlags deutlich höher. Das soll auch so sein, schließlich ist der Laufradsatz für den Einsatz bis hin zu Enduro und E-Bike freigegeben. Das Freilaufsystem arbeitet mit sechs Sperrklinken, um das hohe Drehmoment moderner E-Bikes zuverlässig zu übertragen. Von der Nabe geht es dann mit 28 Straight-Pull-Messerspeichen weiter zur oben beschriebenen Carbonfelge. Trotz des breiten Einsatzbereichs und des vergleichsweise günstigen Preises bleibt die Waage beim NS SC I30 bei nur 1.478 Gramm stehen – eine echte Kampfansage, wie wir finden!
Preis: 1.149,00 €