Hott Cycles ALiCE
Die Bikebranche braucht wieder mehr Enthusiasten, Idealisten, Perfektionisten, Erfinder und Macher – Menschen wie Christoph Hotter von Hott Cycles und sein Team. Wir haben ihn vor gut zwei Jahren beim Bike Festival in Riva kennengelernt. Damals zeigte er uns einen seiner ersten Prototypen der ALiCE. Heute präsentieren wir euch das serienreife Bike, getestet nach ASTM-5-Standard, also freigegeben für den Einsatz im wirklich harten Gelände.
Christophs Ziel war und ist es, einen Rahmen – ein Bike – zu bauen, bei dem so viele Komponenten wie möglich aus der Region stammen: aus Österreich, Deutschland, Europa. „Der Kunde hat es verdient zu wissen, wo die Teile herkommen“, sagt Christoph. Und beim Rahmen lautet die Antwort eindeutig: Österreich!
Die Carbonrohre fertigt der gelernte Maschinenbautechniker selbst. Die Frästeile stammen von einem „brutalen Rider vor dem Herrn und Perfektionisten an der Maschine“, wie er seinen Partner beschreibt. Die Verklebung übernimmt Christoph wiederum persönlich. Dabei setzt er auf maximale Prozessüberwachung: Jeder Schritt wird protokolliert und mehrfach geprüft.
Nach der Lackierung ist eine neue ALiCE geboren. Komplettiert wird das Bike mit dem Pinion Smart.Shift-Getriebe – samt all seinen Vorteilen.
Ist die ALiCE schließlich aufgebaut, exakt nach Kundenwunsch, ist sie bereit für den Enduro-Einsatz: schnelle Abfahrten, anspruchsvolle Trails – und dank ihres zentralen Schwerpunkts sowie der geringen ungefederten Masse vermittelt sie ein sattes, sicheres Fahrgefühl.
Es gäbe noch so viel mehr über die ALiCE und über Christoph Hotter zu erzählen. Am besten: Schaut auf seiner Website vorbei, ruft ihn an – und teilt unsere gemeinsame Leidenschaft!
Die Aluteile
Frästeile, wohin das Auge blickt – alle gefertigt aus EN AW-7075 mit einer Zugfestigkeit von 560 N/mm².
Klebestellen
Bei den Klebestellen setzt Christoph auf maximale Prozessüberwachung. Anschließend werden sie von Hand nachbearbeitet und mit einer Anschlussfuge für einen optisch perfekten Abschluss versehen.
Das Schaltgetriebe
Das Pinion Smart.Shift-Getriebe ermöglicht schnelle Schaltvorgänge, sorgt für einen zentralen Schwerpunkt und reduziert die ungefederten Massen.
I´m from Austria
Österreichischer Rahmen, österreichische Stütze: Bei der Variostütze setzt Hott Cycles auf die Eightpins – mit maximalem Hub, maximaler Einstellbarkeit und maximaler Integration.
Federweg satt
Das Heck bietet je nach Setup 150 bis 188 Millimeter Federweg.
Weitere Best-Of Produkte
Moustache Game 160.9
Das neue Game von Moustache kommt mit einem komplett überarbeiteten Rahmen daher – gefertigt aus hydrogeformten 6061 T4/T6-Aluminiumrohren, die nicht nur edel aussehen, sondern auch richtig was wegstecken. Dazu gibt es eine optimierte Fahrwerkskinematik, die mehr Endprogression liefert und im mittleren Federwegsbereich spürbar mehr Support bietet. Zusammen mit dem hochwertigen und edlen Fox Factory Fahrwerk ergibt das ein Setup, das selbst härteste Trails souverän glattbügelt und in der Auffahrt ordentlich Traktion bietet. Optisch wie technisch ein Highlight: das extravagant offen positionierte Motorkonzept. Diese Bauweise sorgt nicht nur für maximale Kühlung, sondern ermöglicht auch eine völlig neue Akku-Handhabung. Der Akku wird jetzt nämlich einfach nach unten aus dem Unterrohr gezogen – ganz ohne seitliche Öffnungsklappe. Das macht den Rahmen steifer, schlanker und gleichzeitig leichter. Zur Wahl stehen Akkus mit 600 Wattstunden oder 750 Wattstunden, je nach Einsatz und persönlichem Energiehunger. Der Preis startet mit dem 600-Wattstunden-Akku bei 8.999 Euro.
Preis: 8.999,00 €
Centurion No Pogo R7000
Das auf 29- bzw. 27,5-Zoll rollende Centurion No Pogo R7000 ist kein E-Mountainbike für halbe Sachen. Es richtet sich an alle, die maximale Performance, durchdachte Technik und eine klare Designsprache erwarten – egal, ob auf langen Uphills, technischen Abfahrten oder anspruchsvollen Enduro-Trails. Herzstück des E-Bikes ist der aus Carbon gefertigte Rahmen. Der breit abgestützte Hinterbau verfügt über doppelreihige Kugellager, die eine lange Lebensdauer versprechen. Die Linienführung vom Oberrohr bis zu den Ausfallenden ist bewusst gerade gehalten und verleiht dem No Pogo R eine sportliche, schnelle Silhouette, die seine Einsatzrichtung klar erkennen lässt. Angetrieben wird das Bike vom neuesten Bosch Performance Line CX Motor. Mit bis zu 100 Newtonmeter Drehmoment, 750 Watt Spitzenleistung und fein dosierbarer Unterstützung bietet er reichlich Kraft in jeder Situation. Das Antriebssystem wird durch ein clever gestaltetes Motorcover mit Air-Tunnel-Lufteinlässen optimal gekühlt und gleichzeitig vor Schmutz und Steinschlägen geschützt. Je nach Ausführung stehen unterschiedliche Akkuvarianten zur Verfügung. Das elegant ins Oberrohr integrierte Bosch Kiox 400C Display liefert alle relevanten Fahr- und Navigationsdaten gestochen scharf und lässt sich über die eBike Flow App individuell konfigurieren. Im Detail zeigt das No Pogo R7000 eine komplett integrierte Zugführung sowie Fahrwerks-Technik aus der Fox Factory Serie mit Float 38 Grip X2 und Float X2 Luftdämpfer. Mächtige 170 Millimeter Federweg stehen parat. DT Swiss HX1700 Laufradsatz und Schwalbe Reifen mit moderner Radialkarkasse runden das E-Bike ab. Race Face Komponenten, eine elektronisch gesteuerte Shimano XT Di2 Schaltgruppe und TRP Evo Pro Bremsen finden sich ebenfalls am Centurion wieder. Hinzu kommen durchdachte Extras wie das Centurion Halo Mini Rücklicht sowie eine perfekt passende Rahmentasche für Werkzeug und Schlauch. Abgerundet wird das Gesamtpaket durch ein zugelassenes Systemgewicht von 150 Kilogramm sowie eine lebenslange Rahmengarantie.
Preis: 8.999,00 €
Dedicated – SENDuro XR Signature Series
Sven Brück ist Entwicklungsingenieur und verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Carbonbauteilen. Dazu zählen unter anderem die Ausstattung der Skeleton-Piloten für die Olympischen Spiele in Peking sowie die Entwicklung eines selbsttragenden Carbon-Höckers für eine Ducati-Rennmaschine. Seit einigen Jahren bietet er zudem Reparaturen an beschädigten Fahrrad-Carbonrahmen an und hat seine Expertise in diesem Bereich stetig erweitert. Als passionierter Biker war es schließlich an der Zeit, einen eigenen Rahmen zu entwickeln und zu bauen. Mit im Dedicated-Team ist unter anderem Matthias Reichmann, der sich mit seiner Kinematik-Expertise bereits bei zahlreichen Rahmen einen ausgezeichneten Ruf in der Szene erarbeitet hat. Das SENDuro ist zwar das erste Modell von Dedicated, doch in ihm steckt weit mehr Erfahrung, als viele etablierte Hersteller vorweisen können. Ein zentraler Punkt bei der Umsetzung des Projekts war die Fertigung des Bikes mit Zulieferern aus Europa – idealerweise aus Deutschland. Die Carbonrohre werden nach Sven Brücks Lageplan gefertigt, ebenso wie die Aluminiumknoten und Aufnahmepunkte, die auf modernen 5-Achs-CNC-Maschinen entstehen. Bei der Geometrie setzt man auf die bewährten Maße und Winkel des Aluminium-Enduros von Reichmann Engineering – nun jedoch in Hybridbauweise. Diese ermöglicht den Einsatz hochfester Aluminiumlegierungen und kombiniert deren Vorteile mit den Eigenschaften der Carbonrohre. Der Rahmen bietet wahlweise 170 oder 190 Millimeter Federweg und ist sowohl für Single- als auch für Doppelbrückengabeln ausgelegt. Erhältlich ist das SENDuro als Rahmenkit für 6.499 Euro oder als Komplettbike ab 9.900 Euro. Wir zeigen euch hier die Signature Series für 14.900 Euro. Die Auslieferung der ersten Rahmen ist für März 2026 geplant – wer damit in die neue Saison starten möchte, sollte also nicht zu lange warten.
Preis: 14.900,00 €