RockShox Reverb AXS
Als Jugendlicher – oder anders ausgedrückt, zwei Dekaden zurück – hat wohl jeder von uns endlos den Sattel per Schnellspanner hoch- und runtergeschoben – ich sicher tausende Male. Die Variostütze hatte seinerzeit das Mountainbiken revolutioniert. Funkgesteuert per Knopfdruck lässt sich der Sattel via RockShox Reverb AXS millimetergenau absenken oder ausfahren – und das nicht nur komfortabel, sondern auch zuverlässig.
Hier zu sehen ist die neueste Reverb AXS-Modellausführung. Eine der auffälligsten Neuerungen ist die optimierte Akku-Position, die nun am Schaft entlang in Fahrtrichtung sitzt und somit unempfindlicher gegenüber Schmutz ist. Zugleich soll diese Position im Fall der Fälle ein besonders leichtes und schnelles Zerlegen der Stütze ohne spezielles Werkzeug ermöglichen.
Zudem bietet die neue Generation, je nach Ausführung, einen beeindruckenden Hub von 100 bis 250 Millimetern, sodass selbst große Fahrer:innen oder Langbeinige maximale Bewegungsfreiheit auf dem Bike genießen können. Wer nach der perfekten Sattelhöhe sucht, profitiert vom Reverb AXS-Längenrechner, der anhand von zwei Messungen die passende Dropper-Stützenlänge ermittelt – einfacher ging es nie.
Das neue Air-over-Air-Design beschreibt eine speziell entwickelte Luftfeder im Inneren der Stütze. Dadurch soll die Stütze robuster, langlebiger und leichter zu warten sein. Zudem verfügt die Reverb AXS über die sogenannte ActiveRide-Technologie, die auf technischen Trails und steilen Anstiegen eine komfortable Sitzposition bieten soll: Vollständig ausgefahren ist die Stütze starr; abgesenkt aktiviert ActiveRide einen gewissen Federweg, wodurch Unebenheiten sanft abgefedert und die Kontrolle verbessert werden. Gerade auf E-MTBs hilft dies, Trittfrequenz und Fahrfluss selbst auf holprigen Abschnitten aufrechtzuerhalten.
Die Reverb AXS ist vollständig in das AXS-Ecosystem integriert, nutzt die gleichen Akkus, Ladegeräte und Controller wie die SRAM GX-, XO- und XX-Antriebe und bietet dem Fahrer individuell belegbare Schalter für maximale Flexibilität.
Mächtig Hub
Je nach Ausführung bietet die Reverb AXS einen beeindruckenden Hub von bis zu 250 Millimetern
Neue Akku Position
Eine der auffälligsten Neuerungen ist die optimierte Akku-Position, die nun am Schaft entlang in Fahrtrichtung sitzt und somit unempfindlicher gegenüber Schmutz ist
Steuerung
Die Reverb AXS ist vollständig in das AXS-Ecosystem integriert, nutzt die gleichen Akkus, Ladegeräte und Controller ...
Vielseitig
... wie die SRAM GX-, X0- und XX-Antriebe und bietet dem Fahrer individuell belegbare Schalter für maximale Flexibilität
Weitere Best-Of Produkte
Bikeyoke Revive MAX 3.0 / Triggy Alpha / Seat Clamp Squeezy
Gute Produkte noch besser zu machen, scheint oft unmöglich – doch Bikeyoke hat es mit der dritten Generation der absenkbaren Sattelstütze Revive erneut geschafft, die Messlatte höher zu legen. Vorweg: Der Zusatz „MAX“ bezieht sich ausschließlich auf das größere Sitzrohrmaß von 34,9 mm und hat nichts mit der Wertigkeit oder dem Hub zu tun. Die Verbesserungen konzentrieren sich vor allem auf eine einfachere Montage und eine noch leichtgängigere Bedienung – obwohl bereits die Vorgängerversion die Konkurrenz schon in den Schatten stellte. Die beiden bedeutendsten Neuerungen sind aus unserer Sicht die um 15 Millimeter reduzierte Einbauhöhe sowie die Möglichkeit, den Hub in 5-Millimeter-Schritten zu verringern. Kurz gesagt: Du erhältst maximalen Hub – und falls er dir doch zu groß ist, kannst du ihn problemlos anpassen. Unverändert geblieben ist das spielend einfache Entlüftungssystem. Sollte die Stütze einmal leicht „federn“ und Luft im Hydrauliksystem sein, lässt sie sich in wenigen Sekunden und völlig ohne Werkzeug entlüften. Einfach typisch Bikeyoke!
Preis: 420,00 €
KindShock Rage Circuit
Sie ist die günstigste uns bekannte kabellose Variostütze auf dem Markt – und die neue Rage Circuit hat es in sich! Seit vier Monaten ist sie an einem unserer Testräder verbaut und verrichtet zuverlässig ihren Dienst. Die Ausfahrgeschwindigkeit ist schnell, das hörbare Klack-Geräusch an beiden Endanschlägen signalisiert, wenn der Sattel wieder in Position ist, und dank bis zu 7.000 Betätigungen ist ein Nachladen des Akkus nur gelegentlich nötig. Ein LED zeigt den Akkustand an Stütze oder Remote an. Im Inneren befindet sich eine geschlossene Kartusche; eine Anpassung des Luftdrucks oder der Ausfedergeschwindigkeit ist nicht vorgesehen – aber warum auch, wenn alles so gut funktioniert? Der Remote ist kompatibel mit SRAM Matchmaker 2 und kann entweder an entsprechende Bremshebel oder an die im Lieferumfang enthaltene Lenkerschelle montiert werden. Die Stütze ist in Hubvarianten bis 180 mm und in den Durchmessern 30,9 mm und 31,6 mm erhältlich. Mehr Geld für eine Funk-Dropper ausgeben? Zum aktuellen Zeitpunkt können wir nicht sagen, warum.
Preis: 399,99 €
Tatze Two-Face2
Es gibt Click-Fahrer, es gibt Flat-Fahrer – und es gibt jene, die gerne beides möchten: bergauf ein effizientes Click-Pedal und bergab, wenn es technisch und knifflig wird, ein griffiges Flatpedal, das guten Grip und Sicherheit vereint. Wo könnte man ein solches Pedal besser entwickeln und testen als in Tirol? Tatze bringt mit dem Two-Face2 die zweite Generation seines Hybridpedals auf den Markt – und die hat einige clevere Details zu bieten. Auf der Flat-Seite sorgt eine Aussparung dafür, dass kein metallischer Kontakt zwischen Cleat und Pedal entsteht. Die 16 Pins in Kombination mit dem 105 × 98 mm großen, konkaven Pedalkörper gewährleisten in jeder Trail-Situation beeindruckende Standfestigkeit. Möchte man die Seite wechseln, ermöglicht die neutrale Gewichtung und ein Rotationsstabilisator, dass man bereits nach einer halben Kurbelumdrehung einklicken kann. Die Click-Seite ist SPD-kompatibel, und der 60 mm breite Pedalkörper entspricht dem eines Enduro-Clickpedals. Beide Seiten teilen sich die hochwertige Lagerung aus Kugel- und Nadellagern samt Rotationsstabilisator. Wahlweise ist das Pedal mit einer Stahl- oder einer leichteren Titanachse erhältlich.
Preis: 149,00 €