Antidote Carbonjack
Die Krakauer von Antidote haben ja mit dem Lifeline, ihrem Downhiller, schon Erfahrung in Sachen Full Suspension sammeln können. Ihr neuestes Fully ist das Carbonjack. Der Rahmen aus Carbon und Vectran Fasern wird in Polen laminiert und bekommt dann eine Schicht aus Keramik-Klarlack, damit man die feine Wertarbeit auch sieht. Es geht ganz klar in Richtung Enduro. Dazu passt der Flache Lenkwinkel und der kompakte Hinterbau so wie die 160 Millimeter Federweg. Der steile Sitzwinkel lässt das Rad gut klettern, es fühlt sich sehr stabil an und baut hervorragend Traktion auf. Das Fahrverhalten hat uns voll überzeugt.
Weitere Best-Of Produkte
Cotic Rocket
Cy Turner gründete 2002 die Marke Cotic. Neben den bewährten Hardtail-Modellen gibt es seit 2012 auch ein Fully von Cotic. Das hört auf den Namen Rocket. Die Eckdaten lassen auch eine Rakete vermuten. 150mm Federweg am Heck bevorzug für einen 160er Gabel an der Front. Das Bike rollt auf 27,5 Zoll Laufrädern und die Geometrie verspricht Spaß pur. Um die Haltbarkeit seiner Rakete muss der Astronaut sich wenig sorgen machen schließlich besteht ein Großteil aus bestem Reynolds Stahl. Tough Stuff! Wo verbergen sich nun die in der Überschrift erwähnten Superhelden? Die Videos zu Straightline und Rocketman auf der Cotic Homepage geben Aufschluss.
Preis: 2.200,00 €
Saracen Myst X Frame
Beim Vorgängermodell ging Saracen mit Karbon-Hinterbau in Kombination mit einem Rahmendreieck aus Alu noch eher unkonventionelle Wege. Für 2016 setzen die britischen Ingenieure jetzt komplett auf Karbon und sparen sich dadurch 670 Gramm. Der Rahmen ist zeitgemäß für 650B Laufräder konzipiert und lässt mit dem FOX DHX2 beim Fahrwerk ebenfalls keine Wünsche offen. Die interne Zugverlegung wird in einem Zugrohr geführt und spart somit nervige Bastlerei und verhindert zudem lästiges Klappern. Der Rahmen ist in zwei Größen und dem im Bild dargestellten Design erhältlich.
Preis: 2.899,00 €
Dedicated – SENDuro XR Signature Series
Sven Brück ist Entwicklungsingenieur und verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Carbonbauteilen. Dazu zählen unter anderem die Ausstattung der Skeleton-Piloten für die Olympischen Spiele in Peking sowie die Entwicklung eines selbsttragenden Carbon-Höckers für eine Ducati-Rennmaschine. Seit einigen Jahren bietet er zudem Reparaturen an beschädigten Fahrrad-Carbonrahmen an und hat seine Expertise in diesem Bereich stetig erweitert. Als passionierter Biker war es schließlich an der Zeit, einen eigenen Rahmen zu entwickeln und zu bauen. Mit im Dedicated-Team ist unter anderem Matthias Reichmann, der sich mit seiner Kinematik-Expertise bereits bei zahlreichen Rahmen einen ausgezeichneten Ruf in der Szene erarbeitet hat. Das SENDuro ist zwar das erste Modell von Dedicated, doch in ihm steckt weit mehr Erfahrung, als viele etablierte Hersteller vorweisen können. Ein zentraler Punkt bei der Umsetzung des Projekts war die Fertigung des Bikes mit Zulieferern aus Europa – idealerweise aus Deutschland. Die Carbonrohre werden nach Sven Brücks Lageplan gefertigt, ebenso wie die Aluminiumknoten und Aufnahmepunkte, die auf modernen 5-Achs-CNC-Maschinen entstehen. Bei der Geometrie setzt man auf die bewährten Maße und Winkel des Aluminium-Enduros von Reichmann Engineering – nun jedoch in Hybridbauweise. Diese ermöglicht den Einsatz hochfester Aluminiumlegierungen und kombiniert deren Vorteile mit den Eigenschaften der Carbonrohre. Der Rahmen bietet wahlweise 170 oder 190 Millimeter Federweg und ist sowohl für Single- als auch für Doppelbrückengabeln ausgelegt. Erhältlich ist das SENDuro als Rahmenkit für 6.499 Euro oder als Komplettbike ab 9.900 Euro. Wir zeigen euch hier die Signature Series für 14.900 Euro. Die Auslieferung der ersten Rahmen ist für März 2026 geplant – wer damit in die neue Saison starten möchte, sollte also nicht zu lange warten.
Preis: 14.900,00 €