Knolly Delirium
Nein das ist keine Halluzination, Knolly hat wirklich einen Freerider gebaut. Noel Buckley, der Kopf hinter Knolly hat erkannt das vielen Bikern diese Gattung zwischen Downhiller und Enduro Spaß macht. Alles was die letzte Zeit vorgestellt wurde, und nicht mit ner Doppelbrücke kam, war ein Trailbike oder ein Enduro. Warum nur? Für die meisten Local Spots und Bikepark Strecken ist genau so ein Bike optimal. Etwas Handlicher als ein Gravity Racer, besser zum Springen, Stylen und Spaß haben. All das soll es können, das Delirium. Flacher Lenkwinkel, kurze Kettenstreben, variable Geometrie und potenter Hinterbau. Die technischen Daten lassen vermuten es hält das Versprechen. Schau nicht so verwirrt! Ist so!
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Polygon Collosos DH9
Polygon hat gleich mehrere Downhill Schwergewichter im Team, da sind die Südafrikaner Mick und Tracey Hannah, sowie Andrew Neethling. Ein starkes und vor allem sympathisches Team. Doch 2015 wurde der wesentlich größere Erfolge im Big Mountain Freeride eingefahren. Kurt Sorge holte mit einem unglaublich sauberen und spannenden Run den Sieg bei der Red Bull Rampage. Und damit zeigt sich auch gleich auf wunderbare Weise das Spektrum des Collosos DH. Mit seinem Aluhauptrahmen und Carbonhinterbau spielt es sich zwischen Downhill Racing und Freeride. 203 mm Federweg am Heck sorgen für die nötigen Reserven und auch das Collosos steht bereits auf 27,5“ Laufrädern. So konnte ein Big Bike mit breitem Einsatzspektrum, langlebigen Komponenten und geringem Gewicht verwirklich werden. Eine winning Machine eben.
Preis: 5.599,00 €
Rocky Mountain Maiden World Cup
Der Formel 1 Wagen unter den Downhill Bikes ist das Rocky Mountain Maiden. Und die Kanadier mit der unprätentiösen Webadresse bikes.com sind schon immer dafür bekannt gerne die Benchmark im jeweiligen Bereich zu stellen. So dürfte die Umlimited Version des Maiden wohl auch das aktuell teuerste Seriendownhillbike sein. Doch ist es nicht nur kostspielig, sondern vor allem innovativer Technologieträger. Das 200 mm Fahrwerk kommt mit BOS Federung, die Laufradgröße lässt sich per Flip-Chip von 26“ auf 27,5“ verstellen und der Rahmen ist Di2 kompatibel. Die Geometrie ist kompakt gehalten bei stabilem Schwerpunkt für lange Flugphasen. Zusätzlich kann die Geometrie per Ride-4 Technologie in vier Positionen an der Dämpferaufnahme angepasst werden. Innovationsträger eben.
Preis: 8.500,00 €
Open U.P.
Das Open U.P. (Unbeaten Path) ist ein Wandler zwischen den Welten. Eine Mischung aus Gravel Grinder, Cyclocrosser und Mountainbike. Es können sowohl Straßen-, wie Crossreifen verbaut werden, aber auch 27,5“ Mountainbikereifen bis zu 2.1“. So entscheidet man selbst in welches Gelände es mit dem U.P. geht. Für die Carbontechnik hat man sich das kryptische Kürzel TRCinTRS ausgedacht, The Right Carbon in The Right Place, denn laut Open geht es nicht um gut klingende technische Namen, sondern darum die richtigen Fasern korrekt zu platzieren. So zum Beispiel am Unterrohr, hier kommen extrem steife High Modulus Fasern zum Einsatz um eine hohe Lenksteifigkeit zu gewährleisten. Auf dem Oberrohr findet sich eine Aufnahme für Oberrohrtaschen, an der Sitzstrebe ein Indikator für die Mindesteinstecktiefe der Sattelstütze. Die Züge werden im Rahmen geführt, die Steckachse ist auf Grund der Integration der Führung als Gewinde leichter als normale Schnellspannachsen. Und dabei haben wir nur einen kleinen Teil der Innovationen aufgeführt, dieses Wandlers zwischen den Welten.
Preis: 2.900,00 €