Merida Mission 10K
Es gibt nur wenige Bikes, die sich für ein Dream-Build-Video so perfekt eignen wie das neue Merida Mission 10K. Der Aufbau auf dem YouTube-Kanal roadbikechannel zählt inzwischen fast 300.000 Aufrufe – Respekt! Offenbar hat die Gravel-Community genau auf ein solches Race-Gravelbike gewartet.
7,54 Kilo – dieses Gewicht ist fast unverschämt gering, zumal hier sogar zwei Flaschenhalter mitgewogen wurden. Der in Deutschland designte Rahmen kommt solo auf nur 1.190 Gramm, besitzt ein praktisches Staufach im Unterrohr und bietet Platz für Reifen bis zu 40 mm Breite.
Bei Laufrädern und Reifen setzt Merida auf eine besonders spannende Kombination: den extra breiten Zipp-303-Laufradsatz mit 32 mm Innenweite und die dazu passenden Goodyear XPLR Reifen in 40 mm. Da Reifen und Felge nahezu die gleiche Breite haben, verbessert sich die Aerodynamik deutlich.
Ansonsten ist auf dem Topmodell natürlich nur verbaut, was das High-End-Segment hergibt. Srams neue 13-fach RED XPLR AXS Schaltung samt Bremsanlage rundet das Mission 10K als kompromissloses High-End-Gravelbike ab.
Der Rahmen
Der CF4-Carbonrahmen ist „designed in Germany“ und wiegt lediglich 1.190 Gramm.
32 mm Maulweite!
Dank der extrabreiten Felgen besitzen Reifen und Felge nahezu die gleiche Breite – das verbessert die Aerodynamik.
Kofferraum
Platz für alles Wichtige: Unter dem Deckel mit Fidlock-Verschluss findet so einiges seinen Platz.
Kompatibilität
Der Rahmen kann sowohl mit 1-fach- als auch mit 2-fach-Antrieben aufgebaut werden.
Mechaniker- freundlich
Im Inneren des Lenkers verlaufen Liner – so lassen sich die Bremsleitungen leicht durchschieben.
Weitere Best-Of Produkte
Nicolai S18 Swift
Es ist definitiv nicht so, dass Nicolai auf extravagante Farben angewiesen wäre, um Aufmerksamkeit zu erzeugen – doch beim hier gezeigten S18 Swift sorgt der Farbton der berühmten Schokoladentafel garantiert für zusätzliche Blicke. Seit mittlerweile 30 Jahren (2026 sind es sogar schon 31) gilt die Rahmenschmiede als Innovationstreiber, der am laufenden Band bahnbrechende Neuerungen in den Markt bringt. In zwei Punkten ist man dabei konsequent geblieben: Nicolai fertigt seine Rahmen nach wie vor ausschließlich aus Aluminium – und das zu 100 Prozent in Niedersachsen. Das S18 Swift ist das federwegsstärkste E-Bike im Programm. Mit satten 180 Millimetern Federweg dürfte es Gravity-Fans ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern. Die Abstimmung des Hinterbaus ist so gewählt, dass er zunächst sensibel anspricht, anschließend in einen stabilen mittleren Bereich übergeht und zum Schluss einen effektiven Durchschlagschutz bietet. Die Lagertechnik mit vollkugeligen, doppelt gedichteten Lagern von Enduro Bearings sorgt dabei für ein geringes Losbrechmoment und eine hervorragende Abdichtung gegen Schmutz und Nässe. Damit der 24,56 Kilogramm schwere Mittelgewicht-Bolide möglichst flott zum Startpunkt gelangt, ist er mit dem Bosch CX oder optional mit dem CX-R Motor ausgestattet. Konkret bedeutet das: 100 Nm Drehmoment und 750 Watt Spitzenleistung. Wie bei Nicolai üblich, ist jeder Rahmen ein Unikat – und auch die Ausstattung lässt sich im Konfigurator frei wählen.
Preis: 10.999,00 €
Porte Atlas
Porte wurde 2020 in Belgien gegründet - von einem Eigentümer und sieben Freelancern. Alle mit einer gemeinsamen Mission: hochwertige und leichte Fahrradkomponenten für den XC- und Marathon-Einsatz zu entwickeln, und das zu einem erschwinglichen Preis. Wir stellen euch hier den Atlas-Rahmen von Porte vor. Dieser verfügt über das sogenannte FlexTail-Design. Wie der Name bereits verrät, besitzt der Rahmen ein besonders komfortables Heck, das Mikroschläge abdämpft und so für spürbaren Komfort sorgt – ganz ohne Gelenk, Feder, Puffer oder ähnliche Bauteile. Neben intensiven Praxistests lässt Porte seine Produkte auch in deutschen Laboren prüfen. Den Rahmen gibt es in zwei Ausführungen bzw. Designs: matt oder glänzend, wie hier gezeigt. Wer auf die shiny-Lackierung verzichten möchte, kann beim Rahmengewicht zusätzlich rund 100 Gramm sparen. Neben dem Rahmen bietet Porte weitere Komponenten für XC- und Marathon-Fans an – darunter Lenker, Vorbauten, Laufräder, Sattelstützen und diverses Zubehör. Leicht und erschwinglich – typisch Porte!
Preis: 1.396,00 €
SRM Origin MTB Modular THM
Wenn du einen Powermeter von SRM an deinem Bike hast, dann hast du eine Ausrede weniger, wenn es einmal nicht so läuft. Schoberer ist der Pionier der Radmesstechnik – und das seit 1986! Der SRM-Powermeter misst das Drehmoment über Dehnungsmesstreifen und wird von Hand installiert und ausgerichtet. Zudem durchläuft jedes Gerät mehrere Kalibrierungsschritte, selbst für Bedingungen bis –10 °C. Dadurch erreicht SRM eine Messgenauigkeit, die ihresgleichen sucht und bei Top-Athleten sowie Profi-Teams als Goldstandard gilt. Neu in der 9. Generation sind unter anderem die Anzeige der Pedal Smoothness sowie eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit. Beim Origin MTB Modular handelt es sich um einen modularen Spider-Powermeter mit verschiedenen Kurbel- und Achsoptionen. Die 30-mm-Achse ist für Tretlager mit 104 bzw. 110 mm Breite erhältlich. Außerdem stehen fünf verschiedene Kurbeloptionen aus Aluminium oder Carbon zur Auswahl. Preislich startet das Set bei 1.799 Euro – hier zu sehen mit der in Deutschland gefertigten THM-Carbonkurbel für 2.799 Euro. Wenn du also auf der Suche nach Ausreden bist, dann solltest du vom SRM-Leistungsmesser lieber die Finger lassen – er liefert dir nämlich nur ehrliche Zahlen.
Preis: 2.799,00 €