THM Clavicula XC MTB
Sie ist unverschämt leicht, besteht vollständig aus Carbon und wird in Deutschland gefertigt – die Clavicula XC MTB. Ein besonders beeindruckender Wert: In der Länge 175 mm wiegt die Kurbel ohne Kettenblatt exakt 300 Gramm!
Der Nachfolger der bei Racern und Leichtbaufans beliebten M3 ist für ein Systemgewicht von bis zu 110 Kilogramm sowie für die MTB-Kategorien X1 bis X4 freigegeben. Das bedeutet konkret: Sport- und Wettbewerbsfahrten mit sehr hohem technischem Anspruch an das Gelände. Sie darf also durchaus hart rangenommen werden!
Wir hatten kürzlich die Gelegenheit, dieses edle Teil bei einem DreamBuild zu verbauen. Herausgekommen ist ein Scott Spark mit sage und schreibe 9,06 Kilogramm.
Das komplette DreamBuild-Video findet ihr auf unserem YouTube-Kanal.
Für die Kettenblattaufnahme setzt THM auf den klassischen 4-Arm-Lochkreis mit 104 Millimetern Durchmesser. Kettenblattgrößen ab 32 Zähnen sind möglich, und die Kurbel ist in den Längen 170, 172,5 und 175 Millimetern erhältlich. Beim Finish zeigt man gerne, was man hat: 3K-Carbon, matt lackiert.
Full-Carbon
Auch die Achse besteht aus Carbon. THM bietet Innenlager für die unterschiedlichsten Standards an.
Material
Alu und Titan kommen lediglich an wenigen Punkten zum Einsatz.
Kettenblattaufnahme
Der klassische 4-Arm-Lochkreis nimmt Kettenblätter ab einer Größe von 32 Zähnen auf.
Kurbellänge
Die leichte Kurbel ist in den Längen 170, 172,5 und 175 Millimeter erhältlich.
Weitere Best-Of Produkte
Sixpack Millenium 3.0 Your Part
Während viele Hersteller ihre Produktion ins Ausland verlagern, kehrt Sixpack mit dem Millenium 3.0 Your Part Flat-Pedal zurück nach Deutschland. Gefertigt wird dieses hochwertige Pedal in der Nähe von Ravensburg – sowohl der Pedalkörper aus Aluminium als auch die CrMo-Achse entstehen dort. Verbunden werden beide Komponenten über drei gedichtete Rillenkugellager und ein Igus-Gleitlager, geschützt durch eine maßgeschneiderte Radialdichtung. Das Pedal ist für härteste Einsätze ausgelegt und erfüllt laut Hersteller problemlos die Anforderungen der Produktkategorie 5 – der höchsten Belastungsstufe für Fahrradkomponenten. Zusätzlich ist es mit dem Failsafe-System ausgestattet: Selbst bei maximalem Impact trennen sich Pedalkörper und Achse nicht voneinander. Wer sich für das Millenium 3.0 entscheidet, erhält eine großzügige Standfläche von ca. 100 × 105 mm, bei einer Höhe von nur 13 mm, bestückt mit insgesamt 16 Pins pro Seite. Und auch das gute Gewissen fährt mit: Laut Sixpack verursacht ein Millenium 3.0 Your Part etwa 2,9 kg CO₂, bis es das Lager verlässt – ein Pedal aus asiatischer Produktion liegt mit rund 13,2 kg CO₂ deutlich darüber.
Preis: 179,95 €
DT Swiss Upgrade-Kit Ratchet DEG DF – Degree of Freedom
Wer hat’s erfunden? In diesem Fall müssen die Schweizer die Trophäe zwar abgeben, doch die Entwickler von DT Swiss haben die Entkopplung von Antrieb und Hinterbau deutlich bezahlbarer, massentauglicher und servicefreundlicher gemacht. Aber worum geht es hier überhaupt? Fakt ist: Beim Bergabfahren beeinflusst der Kettenzug die Hinterradfederung und kann sie in ihrer Funktion einschränken. Kurz gesagt: Es entsteht Pedalrückschlag. Schafft man es, dass beim Einfedern kein Zug auf die Kette kommt, kann die Federung freier und effizienter arbeiten. Es gibt bereits Lösungen dafür, diese sind jedoch oft kompliziert, wartungsintensiv und teuer. DT Swiss macht hier kurzen Prozess und bietet für Hinterradnaben mit DEG-Ratchet-Freilaufsystem einfach die neuen DF-Zahnscheiben an. DF steht für Degree of Freedom. Die „Freiheit“ lässt sich ganz nach persönlicher Vorliebe auf 0, 10 oder 20 Grad einstellen. Der Umbau gelingt unkompliziert, und das passende Werkzeug liefert DT beim Upgrade-Kit gleich mit.
Preis: 149,90 €
Hope EVO GR4
Wenn es richtig steil, schnell und brachial wird, ist Zurückhaltung fehl am Platz. Genau für solche Einsätze hat Hope die EVO GR4 entwickelt – die stärkste Bremse im Portfolio der britischen Aluminium-Spezialisten aus Barnoldswick. Konzipiert für Enduro-, Downhill- und Bikepark-Einsätze, bei denen absolute Verzögerung, Standfestigkeit und Kontrolle zählen – ohne Wenn und Aber. Der nun aus einem Stück CNC-gefräste Bremssattel bietet mehr Steifigkeit bei zugleich geringerem Gewicht. Obendrein ist der Bremssattel schlanker konstruiert, was die Rahmenkompatibilität erhöht, falls es am Hinterbau eng zur Sache geht. Vier große Hybridkolben leiten Hitze effektiv ab und sichern eine konstant hohe Performance auch auf langen Abfahrten. Zudem konnte die Bremskraft um rund 6 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell gesteigert werden. Trotz ihrer kompromisslosen Ausrichtung bleibt die EVO GR4 typisch Hope: präzise gefertigt, wartungsfreundlich und langlebig. Wie bei allen EVO-Bremsen setzt Hope auch bei der GR4 auf ein hochwertiges, fein justierbares Hebelsystem. Hebelweite und Druckpunkt lassen sich unabhängig voneinander einstellen – so passt sich die Bremse exakt an Handgröße, Fahrstil und persönliche Vorlieben an. Serienmäßig wird die Bremse mit dem Standard-Hebel ausgeliefert, der einen ausgewogenen Mix aus Dosierbarkeit, Kraft und Einstellbereich bietet. Optional stehen zwei weitere Hebel zur Wahl: Der längere Power-Hebel verspricht erhöhte Bremskraft, während der Control-Hebel den Druckpunkt näher an den Lenker rückt und ein besonders präzises, direktes Bremsgefühl ermöglicht. Ein neuer Entlüftungsport am Geber erlaubt einfaches und schnelles Entlüften, ohne wie bisher den Deckel demontieren zu müssen. Gefertigt wird die EVO GR4 selbstverständlich in Barnoldswick, England – dort, wo Hope seit Jahrzehnten für Präzision, Qualität und Beständigkeit steht. Erhältlich ist die Bremse mit klassischer Leitung oder Stahlflex, sowie in den für Hope typischen eloxierten Farben.
Preis: 301,50 €