Gravel
Radon Tigrad GRX Di2 825
Es gibt Räder, die fährt man halt. Und dann gibts die Räder, bei denen reicht ein Blick – und schon ist der Kopf irgendwo hinter dem Horizont. Das Radon TIGRAD GRX Di2 825 gehört ganz klar zur zweiten Kategorie. Ein Gravelbike für alle, die nicht wissen wollen, wann der Weg endlich endet, sondern was danach kommt. Im Mittelpunkt steht der Titanrahmen – zeitlos, edel und unfassbar robust. Titan ist kein Trendmaterial, sondern eine Entscheidung fürs Leben: leicht, rostfrei, extrem widerstandsfähig und auch nach Jahren intensiver Nutzung noch genauso schön wie am ersten Tag. Genau deshalb gibt Radon hier eine lebenslange Rahmengarantie. Egal ob staubige Schotterpisten, leichte Singletrails oder lange Bikepacking-Abenteuer – das TIGRAD ist dafür gebaut, seine Fahrer*in überall hinzutragen und wieder nach Hause zu bringen. Geschaltet wird via Shimano GRX 825 Di2, die genau das tut, was sie soll: präzise, leise und absolut zuverlässig schalten – egal ob unter Volllast am Anstieg oder auf ruppigem Untergrund. Dazu kommen die Mavic Allroad S Carbon-Laufräder, die Leichtigkeit und Stabilität perfekt verbinden, sowie die Continental Terra Speed Reifen, die auf Schotter, Waldwegen und schnellen Passagen genau die richtige Mischung aus Tempo und Kontrolle liefern. Doch das TIGRAD kann mehr als nur schnell sein. Die Carbongabel und der Rahmen bieten zahlreiche Montagepunkte für Taschen, Schutzbleche oder Gepäckträger. Ob minimalistischer Daily-Runner, mehrtägige Gravel-Tour oder großes Bikepacking-Abenteuer – dieses Bike macht alles mit, ohne sich festzulegen.
Preis: 5.999,00 €
Falkenjagd Aristos R Trail Gravel
Falkenjagd macht es der Gravel-Gemeinde nicht leicht: Sage und schreibe 13 Gravelmodelle hat der Titan-Spezialist im Sortiment – Rohloff- und Pinion-Bikes noch gar nicht mitgezählt. Wir, aus der MTB-Ecke kommend, würden uns allerdings ganz klar für das Aristos Trail Gravel entscheiden. Ob klassisch gefertigt oder als „R“-Modell mit 3D-gedruckten Knotenpunkten (wie hier zu sehen), wäre dabei noch offen. Beide Varianten nehmen Reifen bis 50 Millimeter Breite auf – und damit lässt sich mit dem Gravelbike auch auf echten Trails ordentlich Gas geben. Die Geometrie ist entsprechend angepasst: ein etwas flacherer Lenkwinkel und sportlich kurze Kettenstreben. Ein Gepäckträger kann ebenfalls montiert werden, und wer bei der Reifenbreite etwas zurückrudert, kann das Bike auch alltagstauglich mit Schutzblechen ausstatten. Neben dem Fertigungsverfahren unterscheidet sich das Trail vom R Trail außerdem dadurch, dass Letzteres komplett innenverlegte Züge besitzt und mit einer besonders cleanen Optik glänzt.
Preis: 9.876,00 €
KTM Gravelator Exonic
Das KTM Gravelator Exonic richtet sich an alle, die auf Gravel absolute Performance suchen. Grundlage ist der neu entwickelte Carbonrahmen, vereint mit einer Gravel-Carbon-Gabel. Im Unterrohr ist die sogenannte Full Integrated Storage (FIS) integriert. Sozusagen ein Stauraum für Werkzeug, Verpflegung oder Ersatzteile, die dann unsichtbar und sicher im Unterrohr verstaut sind. Für das Modelljahr 2026 wurde die Geometrie gezielt überarbeitet. Das Ergebnis ist eine ausgewogene, komfortable Sitzposition, die auch auf langen Strecken überzeugt, ohne die für das Exonic typische Agilität und Direktheit einzubüßen. Erhältlich ist das Bike in fünf Rahmengrößen, wodurch sich für nahezu jede Körpergröße die passende Passform finden lässt. Das Exonic ist klar auf Racing ausgelegt. Entsprechend verzichtet KTM bewusst auf zusätzliche Anschraubpunkte und die Flexibridge – jedes Gramm zählt. Flaschenhalteraufnahmen und ein Tool-Mount am Oberrohr finden sich natürlich am KTM wieder. Die elektronische SRAM RED XPLR AXS 13-fach-Schaltgruppe liefert präzise, schnelle Gangwechsel im Wettkampf- wie im Trainingsbetrieb. Abgerundet wird das Setup durch den ZIPP 303 XPLR Laufradsatz mit Goodyear-Bereifung, der Leichtlauf, Stabilität und Kontrolle optimal kombiniert. Ein Gravelbike ohne Kompromisse – leicht, schnell und gemacht für maximale Performance, wenn es nicht nur um das Ankommen, sondern um das Tempo geht.
Preis: 6.799,00 €
Merida Mission 10K
Es gibt nur wenige Bikes, die sich für ein Dream-Build-Video so perfekt eignen wie das neue Merida Mission 10K. Der Aufbau auf dem YouTube-Kanal roadbikechannel zählt inzwischen fast 300.000 Aufrufe – Respekt! Offenbar hat die Gravel-Community genau auf ein solches Race-Gravelbike gewartet. 7,54 Kilo – dieses Gewicht ist fast unverschämt gering, zumal hier sogar zwei Flaschenhalter mitgewogen wurden. Der in Deutschland designte Rahmen kommt solo auf nur 1.190 Gramm, besitzt ein praktisches Staufach im Unterrohr und bietet Platz für Reifen bis zu 40 mm Breite. Bei Laufrädern und Reifen setzt Merida auf eine besonders spannende Kombination: den extra breiten Zipp-303-Laufradsatz mit 32 mm Innenweite und die dazu passenden Goodyear XPLR Reifen in 40 mm. Da Reifen und Felge nahezu die gleiche Breite haben, verbessert sich die Aerodynamik deutlich. Ansonsten ist auf dem Topmodell natürlich nur verbaut, was das High-End-Segment hergibt. Srams neue 13-fach RED XPLR AXS Schaltung samt Bremsanlage rundet das Mission 10K als kompromissloses High-End-Gravelbike ab.
Preis: 8.999,00 €