Reverse Colab Line-up
Eine Schaltung am Parkbike kann zwar komfortabel sein, bringt aber auch typische Schwachstellen mit sich. Besonders Schaltwerke sind im Bikepark stark gefährdet. Wer sich die Kosten für abgerissene Schaltwerke sparen möchte und ohnehin mit einem Gang gut ins Tal kommt, für den bietet Reverse mit dem Colab Line-up die passende Lösung.
Dazu werden alle Schaltungskomponenten demontiert, ein Single-Speed-Ritzel auf dem Freilauf der Nabe montiert und einer der drei Colab-Kettenspanner am Schaltauge verschraubt. Das Ergebnis ist ein äußerst robustes Park-Setup mit geringem Wartungsaufwand, hoher Betriebssicherheit und kaum Folgekosten – dazu läuft der Antrieb deutlich leiser als ein klassisches Schaltwerk.
Der Colab – also der Kettenspanner – wird in drei Varianten mit unterschiedlichen technischen Merkmalen angeboten. Allen Modellen gemeinsam: Sie halten die Kette zuverlässig auf Spannung und stabilisieren den Lauf im Single-Speed-Betrieb. Zudem werden alle Modelle Made in Germany gefertigt.
Das Topmodell Colab Pro verfügt über ein einstellbares Kupplungssystem, eine feinjustierbare Kettenlinienverstellung, einen anpassbaren Endanschlag sowie einen integrierten Kettenlängen-Kalibrierer. Colab Expert und Colab sind technisch einfacher aufgebaut, erfüllen jedoch denselben Grundzweck.
Colab Pro
Das Top-Modell mit umfangreichen Einstellmöglichkeiten wie Kupplungsspannung, Endanschlag und Kettenlinie. Erhältlich in Schwarz und Silber.
Colab Expert
Im Vergleich zum Vorgänger mit erhöhter Federspannung für eine stabilere Kettenführung.
Colab
Das Basis-Modell: hält die Kette sauber auf Zug und sorgt für einen leisen, störungsfreien Lauf ins Tal.
Weitere Best-Of Produkte
Shimano XTR M9200 Di2
Laut einem Shimano-Urgestein hätten die Entwickler und Techniker in Japan „fast ihr Leben gegeben“, um die beste Shimano-XTR-Gruppe aller Zeiten zu entwickeln. Natürlich ist das mit einem Augenzwinkern zu verstehen – doch für die XTR M9200 Di2 hat Shimano tatsächlich viel Zeit investiert, um ein nahezu perfektes Produkt auf den Markt zu bringen. Die Gruppe ist kabellos und elektronisch, und bei der Entwicklung wurde großer Wert auf Robustheit, Widerstandsfähigkeit und Intuitivität gelegt. Es gibt zahlreiche Details, die man vertiefen könnte, zumal sich die Gruppe in verschiedene Varianten für Enduro, XC und Downcountry aufteilt. Unterschiede bestehen unter anderem in den Übersetzungen, stabileren oder leichteren Kurbelgarnituren sowie bei Bremsen, deren Leistung speziell auf die jeweiligen Einsatzbereiche abgestimmt ist. Unabhängig von der gewählten Konfiguration verfügt das Schaltwerk stets über die Impact-Recovery-Funktion. Das bedeutet: Bei einem Schlag weicht es kurz aus und stellt anschließend automatisch wieder den ursprünglichen Gang her. Der Schalthebel bietet dank eines Kugelgelenks dreh- und schwenkbare Pads, sodass er sich perfekt auf die eigenen ergonomischen Bedürfnisse einstellen lässt. Besonders interessant ist der dritte Taster: Mit ihm können verschiedene Einstellungen vorgenommen oder Zubehör wie ein GPS-Gerät angesteuert werden. Über die Shimano App lassen sich verschiedene Schaltfunktionen individuell anpassen – etwa die Gangwechselgeschwindigkeit oder die Tastenbelegung – für ein komplett personalisiertes Fahrerlebnis. Auch die Bremsen überzeugen. Je nach Einsatzbereich kommen 2- oder 4-Kolben-Bremsen zum Einsatz. Gemeinsam haben sie jedoch eines: Sie sind mit Mineralöl geringerer Viskosität befüllt, wodurch die Performance auch bei kalten Bedingungen konstant hoch bleibt.
Preis: 664,95 €
THM Clavicula XC MTB
Sie ist unverschämt leicht, besteht vollständig aus Carbon und wird in Deutschland gefertigt – die Clavicula XC MTB. Ein besonders beeindruckender Wert: In der Länge 175 mm wiegt die Kurbel ohne Kettenblatt exakt 300 Gramm! Der Nachfolger der bei Racern und Leichtbaufans beliebten M3 ist für ein Systemgewicht von bis zu 110 Kilogramm sowie für die MTB-Kategorien X1 bis X4 freigegeben. Das bedeutet konkret: Sport- und Wettbewerbsfahrten mit sehr hohem technischem Anspruch an das Gelände. Sie darf also durchaus hart rangenommen werden! Wir hatten kürzlich die Gelegenheit, dieses edle Teil bei einem DreamBuild zu verbauen. Herausgekommen ist ein Scott Spark mit sage und schreibe 9,06 Kilogramm. Das komplette DreamBuild-Video findet ihr auf unserem YouTube-Kanal. Für die Kettenblattaufnahme setzt THM auf den klassischen 4-Arm-Lochkreis mit 104 Millimetern Durchmesser. Kettenblattgrößen ab 32 Zähnen sind möglich, und die Kurbel ist in den Längen 170, 172,5 und 175 Millimetern erhältlich. Beim Finish zeigt man gerne, was man hat: 3K-Carbon, matt lackiert.
Preis: 1.499,00 €
Intend Hover Monocoque
Die neueste Evolutionsstufe des Luftdämpfers der Freiburger Komponentenschmiede Intend kommt im Monocoque-Gehäusedesign. Neben der optischen Eleganz bringt es auch technische Vorteile, wodurch vier Dichtungsringe entfallen und potenzielle Problemstellen eliminiert werden. Zudem wurden einige weitere Details am Hover verfeinert. Das bekannte Umkehrschnackeln, wie es Intend-Gründer Cornelius selbst beschreibt, wurde durch hochpolierte Reibungsflächen und einen spielfrei laufenden Dämpfungskolben eliminiert. Ein neuer automatischer Luftkammerausgleich ersetzt das bisherige Fine-Tune-System und macht die Luftdruck-Anpassung zum absoluten Kinderspiel. Der Lockout hat nun neben den bekannten zwei Modes „Downhill“ und „Road“ eine dritte „Gravel“-Stufe bekommen. Diese soll kleine Schläge schlucken und ordentlich Traktion generieren. Zusätzlich sorgt das Interchangeable Bridge System (IBS) für unkomplizierte Anpassung zwischen Metric- und Trunnion-Einbaustandard – ein absolut cooles Feature. Für maximale Individualität und über die letzten Jahre perfektioniert, kommt der Hover Monocoque natürlich in der spezifischen Shim-Stack-Abstimmung anhand von Fahrergewicht, Rahmenmodell und Fahrstil. Neben der hier gezeigten Ausführung ist der Hover Monocoque auch in einer Light-Version erhältlich. Diese soll dann nur 299 Gramm wiegen und die absoluten Leichtbau-Junkies überzeugen.
Preis: 1.099,00 €